Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters Marcus Hoffeld
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
ich darf Sie alle – auch im Namen von Bürgermeister Christian Bies – ganz herzlich zum Neujahrsempfang der Kreisstadt Merzig hier in unserer Stadthalle willkommen heißen und freue mich, dass Sie so zahlreich unserer Einladung gefolgt sind.
Zunächst bedanke ich mich ganz herzlich für die stimmungsvolle Eröffnung des Abends bei der Tanzgruppe der Tanzschule La Danse unter der Leitung von Monika und Kalet Megharbi.
Nachher dürfen wir uns auf eine weitere Darbietung der Gruppe freuen.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich hoffe, Sie haben das neue Jahr, für das ich Ihnen alles erdenklich Gute und vor allem viel Gesundheit wünsche, gut begonnen.
Sie alle hätten es eigentlich verdient, am heutigen Abend namentlich begrüßt zu werden; gestatten Sie mir allerdings bitte, dass ich mich aufgrund der großen Gästezahl auf einige wenige beschränke.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
rund um den besonderen Moment eines Jahreswechsels mischen sich oftmals Gefühle von Zuversicht und Nachdenklichkeit, von Hoffnung und Sorge.
Sorge, auch weil wir spüren: Es sind keine einfachen Zeiten.
Die weltweiten Auswirkungen von Kriegen, Instabilitäten, politischen Spannungen, Terrorismus und sogar Drohungen unter NATO-Verbündeten werfen Schatten, selbst in das Leben in unserem Land hinein.
Und auch wirtschaftlich ist die Lage in Deutschland mehr als angespannt:
Hohe Kosten, unsichere Märkte, immer mehr Bürokratie sowie strukturelle Herausforderungen stellen uns alle, Bürgerinnen und Bürger, Unternehmerinnen und Unternehmer und auch Kommunen vor immer größere Herausforderungen.
Doch auch wenn fast sämtliche Rahmenbedingungen deutlich schwieriger und Herausforderungen nochmals größer geworden sind, beschäftigen wir uns als Kreisstadt Merzig nicht nur mit diesen.
Unser Ziel ist und bleibt, die Lebensqualität für die Menschen hier bei uns vor Ort kontinuierlich zu verbessern – ganz gleich, wie turbulent das Umfeld auch ist.
Das ist uns in den vergangenen Monaten – auch Dank der Unterstützung von vielen von Ihnen, verehrte Gäste – sehr eindrucksvoll gelungen.
Wir haben gezeigt, dass wir insgesamt gesehen als Gemeinschaft leistungsstark sind, haben gezeigt, dass unser gemeinschaftliches Handeln funktioniert und wir es letztlich -trotz aller Herausforderungen- gemeinsam schaffen unsere Kreisstadt weiterzuentwickeln – mit Tatkraft, Kreativität und im partnerschaftlichen Zusammenspiel.
Ein besonders ermutigendes Signal in diesem Zusammenhang ist die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt.
Im bundesweiten Wirtschaftscheck „Der Deutschen Wirtschaft“ zählen wir als Kreisstadt Merzig in der Kategorie „Standortfaktoren“ nach wie vor zu den besten 10 Prozent aller bewerteten Städte, liegen auf Platz 404 von knapp 4.100 bewerteten Städten bzw. Regionen.
Wir können gemeinsam stolz sein auf die positive Entwicklung unserer Kreisstadt als Wirtschaftsstandort, hier gilt insbesondere den zahlreichen innovativen Merziger Unternehmen mein großer Dank für ihr erfolgreiches Wirken.
Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir all unsere Unternehmen bestmöglich zu unterstützen, daher ist unser Gewerbesteuerhebesatz auch im Jahr 2026 weiterhin einer der niedrigsten im Saarland und mit der Gemeinde Beckingen der niedrigste im Landkreis Merzig-Wadern.
Viele unserer Unternehmen entwickeln sich weiter, neue Betriebe entscheiden sich für unsere Stadt, es gab auch erfolgreiche Geschäftsübergaben an nachfolgende Generationen – dies sind deutliche Belege dafür, dass der Weg, den wir gemeinsam eingeschlagen haben, der richtige ist.
Es ist das Ergebnis vorausschauender und oftmals auch mutiger Entscheidungen, insbesondere in den Unternehmen, sowie einer aus meiner Sicht äußerst guten Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Wirtschaft, Verein für Handel und Gewerbe und vielen engagierten Menschen vor Ort.
Es gibt noch zahlreiche weitere positive Meldungen, die die Leistungsfähigkeit unserer Unternehmen, Firmen und Betriebe unter Beweis stellen.
Äußerst positiv ist die Entwicklung der Holzhauer KG.
Darüber freue ich mich sehr, zugleich ist diese Entwicklung mit einem Wermutstropfen verbunden.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, sie haben es möglicherweise in den letzten Tagen der Presse entnommen, dass die Holzhauer KG aufgrund ihrer erfolgreichen Arbeit expandiert und dies wahrscheinlich in Ensdorf tun wird – auf dem Gelände, auf dem sich eigentlich Wolfspeed hätte ansiedeln sollen.
Ich sage wahrscheinlich, da Stand heute noch keine Verträge unterschrieben sind.
Sehr gerne hätten wir diese Expansion hier in unserer Stadt gesehen, wir hatten daher zahlreiche Gespräche mit den Verantwortlichen der Holzhauer KG geführt.
Wir haben gemeinsam alle realistischen Optionen geprüft, haben unter anderem auch mit privaten Grundstückseigentümern gesprochen, um deren Grundstücke zu erwerben, aber: Es gab letztlich keine verfügbare Fläche, die in Bezug auf Größe und Nutzungsmöglichkeit für die Entwicklung der Holzhauer KG geeignet ist.
Auch wenn die Holzhauer KG möglicherweise unsere Stadt verlassen wird: Die freundschaftliche und vertrauensvolle Beziehung zu dem Unternehmen wird bestehen bleiben.
Ich bin zudem davon überzeugt, dass wir – sollte es dazu kommen – für den bisherigen Standort in Merzig eine gute und nachhaltige Nachfolgelösung finden werden, von der der Wirtschaftsstandort Merzig langfristig profitieren kann.
Diese Entwicklung macht zugleich deutlich: Die wirtschaftliche Stärke unserer Stadt speist sich nicht nur aus einzelnen Unternehmen, sondern vor allem aus der Vielfalt und dem Engagement vieler Betriebe, die Merzig Tag für Tag prägen.
Dabei profitieren wir in unserer Stadt auch von den vielen engagierten Geschäftsleuten, die mit Leib und Seele für ihr Geschäft, für ihre Mitarbeiter und für ihre Kunden da sind.
Sie alle sorgen mit dafür, dass die Kreisstadt Merzig als Einkaufsstadt äußerst attraktiv ist.
Damit diese lebendige Vielfalt auch in Zukunft erhalten bleibt, haben wir als Kreisstadt Merzig im vergangenen Jahr die Imagekampagne „Ich bin Teil meiner Einkaufsstadt“ ins Leben gerufen.
Sie soll ein Bewusstsein dafür schaffen, dass jeder regionale Einkauf zählt – nicht nur für den eigenen Bedarf, sondern auch für die Zukunft unserer Kreisstadt.
Denn jeder Euro, der hier vor Ort ausgegeben wird, sichert Arbeitsplätze, fördert die wirtschaftliche Stabilität – und stärkt am Ende auch unsere Stadt.
Mit der Digitalisierung des Merziger VHG-Einkaufsgutscheins, die wir gemeinsam mit dem VHG und der Sparkasse Merzig-Wadern vor wenigen Wochen erfolgreich umgesetzt haben, vollziehen wir einen weiteren zeitgemäßen Schritt zur Belebung unser Einkaufsstadt.
Dass unser vielfältiges städtisches Engagement in den Bereichen Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing auch landesweit Beachtung findet, durften wir vor wenigen Wochen erleben.
Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass wir als Kreisstadt Merzig vom Marketingclub Saar mit dem Sonderpreis für innovatives Stadtmarketing im Rahmen des „Marketing Award Saar“ ausgezeichnet worden sind.
Verehrte Gäste, wenn wir auf das vergangene Jahr zurückblicken, wird erkennbar, welch hohen Stellenwert unsere Bildungseinrichtungen für uns haben.
Denn wir investieren den größten Teil unserer städtischen Gelder in unsere Schulen, Kindertagesstätten und Kinderkrippen – und damit in die Zukunft unserer Kinder.
So konnten wir im vergangenen Jahr beispielsweise den Erweiterungsbau der Kita St. Josef und den Neubau des Schneckenhauses in Betrieb nehmen.
Auf dem Bietzerberg haben wir an dem Neubau unserer neuen Grundschule weitergearbeitet, die ersten Schüler sollen nach den nächsten Sommerferien, im kommenden August, in dieser neuen Schule unterrichtet werden.
Allein diese drei Baumaßnahmen kosteten uns als Stadt knapp 10 Mio. €.
Darüber hinaus investierten wir in den vergangenen Monaten knapp 3 Mio. € in die Freiwillige Ganztagsschule in Hilbringen – und auch an der Grundschule St. Josef bauten und bauen wir mithilfe von Geldern aus dem sogenannten Startchancenprogramm das Gebäude um, so dass die Lernbedingungen dort ebenfalls weiter verbessert werden.
Außerdem haben wir unsere Sportinfrastruktur attraktiver gestaltet:
Unter anderem wurde in unserem Blättelbornstadion das Umkleidegebäude neu gebaut, so dass dort nun neben den Vereinen insbesondere auch unsere Schulen deutlich bessere Bedingungen vorfinden.
In Besseringen und in Merchingen wurden die Kunstrasenplätze erneuert und damit die Voraussetzung für eine weitere positive Entwicklung der dortigen Fußballvereine geschaffen.
Beide Vereine betreiben, wie so viele Vereine in unserer Stadt, eine tolle und wertvolle Jugendarbeit.
Sehr wichtig, meine sehr geehrten Damen und Herren, ist uns als Kreisstadt Merzig auch unsere Feuerwehr.
Die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in unseren 15 Löschbezirken leisten eine hervorragende ehrenamtliche Arbeit und schützen -wenn es darauf ankommt- jeden einzelnen von uns.
Wie wertvoll und stellenweise auch gefährlich deren Engagement ist, konnten wir beispielsweise beim Pfingsthochwasser 2024 erleben.
Ich möchte an dieser Stelle allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie den Kräften der Hilfsdienste für ihr vorbildliches Engagement zum Wohle aller Menschen und Tiere ganz herzlich Danke sagen. Danke für Euren unermüdlichen und großartigen Einsatz – egal zu welcher Tages- und Nachtzeit: Ihr seid immer für die Sicherheit und das Wohlergehen von Menschen und Tieren da – vielen Dank dafür!
Daher ist es für uns auch von größter Bedeutung, den Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr eine gute und moderne Ausstattung zur Verfügung zu stellen.
Vor diesem Hintergrund haben wir im vergangenen Jahr für knapp 3 Mio. € in Brotdorf ein neues und funktionales Feuerwehrgerätehaus in Betrieb genommen.
Darüber hinaus erhielten unter anderem die Löschbezirke in Wellingen und in Mechern neue Feuerwehrfahrzeuge, das neue Fahrzeug für den Löschbezirk in Silwingen wird wohl im kommenden Monat endlich geliefert.
Jedes Jahr stellen wir Millionen-Beträge für unsere Feuerwehr zur Verfügung, unter anderem stehen bereits jetzt zur weiteren Verbesserung der Feuerwehr-Ausstattung Gelder für ein Waldbrand-Tanklöschfahrzeug und für ein neues Fahrzeug mit Drehleiter bereit – in allen Fällen handelt es sich um sinnvolle Investitionen, die unser aller Sicherheit dienen.
Auch unsere Stadtteile haben wir in den vergangenen Monaten weiterentwickelt und aufgewertet, unter anderem durch das gemeinsam mit dem Stadtrat entwickelte Stadtteilbudget wurden weitere Akzente in der Stadtteilentwicklung gesetzt.
Bislang wurden bereits über 50 verschiedene Projekte in allen 17 Stadtteilen beschlossen, ein Großteil dieser wurde bereits umgesetzt.
Stellvertretend für zahlreiche Maßnahmen der vergangenen Monate in unseren Stadtteilen erwähne ich 2 Projekte:
Zum einen die Neuentwicklung des Dorfzentrums Besseringen, die den Stadtteil noch attraktiver machen wird. Im Frühjahr sollen dort die Arbeiten abgeschlossen sein.
Außerdem haben wir in Brotdorf ein neues Baugebiet geschaffen, so dass wir nun allen Interessierten im ersten Bauabschnitt insgesamt 30 neue Grundstücke anbieten können.
Darunter befinden sich, erstmals in unserer Stadt, auch Grundstücke für sogenannte Small-Häuser.
Akzente haben wir im letzten Jahr auch beim Klimaschutz gesetzt: Im Zusammenspiel mit unseren Stadtwerken haben wir für fast 7,5 Mio. € einen Solarpark zwischen Merchingen und Brotdorf in Betrieb genommen, durch den ca. 2.500 Haushalte mit Strom versorgt werden können.
Wenn wir auf die vergangenen Monate zurückblicken, dann dürfen natürlich auch die zahlreichen Veranstaltungen nicht fehlen.
Ein neuer, ganz besonderer Höhepunkt des vergangenen Jahres war das Hafenfest „AHOI!“.
Es war ein eindrucksvolles Zeichen für das lebendige Miteinander in unserer Stadt, mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, einem neuen Weltrekord, einem vielfältigen Programm, toller Stimmung und strahlenden Gesichtern an und auf dem Wasser.
Ganz besonders spektakulär war die Drohnenshow – es war die erste, die es überhaupt im Saarland gab.
Heute Abend möchten wir Ihnen noch einmal kurz dieses besondere Ereignis in Erinnerung rufen.
Den Film können Sie HIER öffnen.
Die Bilder auf der Leinwand haben nochmals gezeigt, wie viel Lebensfreude, Gemeinschaft und Gastfreundschaft in Merzig stecken.
Solche Momente stärken nicht nur das Wir-Gefühl, sondern sie machen auch deutlich, was unsere Stadt auszeichnet – eine starke Identität, Vielfalt und ein großer Zusammenhalt.
Neben dem Hafenfest gab es in den letzten Monaten viele weitere Veranstaltungshöhepunkte, die ebenfalls begeistert haben.
Herausragend waren im kulturellen Bereich unter anderem die Aufführungen von Kultopolis, die beliebten Sonntagsmatineen sowie weitere Veranstaltungen unserer Musikvereine, und in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Villa Fuchs die zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen der Musik- und Theaterreihe sowie des Merziger Kultur- und Kindersommers.
Nicht zuletzt feierte unsere Stadtbibliothek im vergangenen Jahr ihr 90-jähriges Bestehen mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm.
Die Merziger Braunacht, Viez- und Oktoberfest, Messen in Stadthalle und Stadtpark, Märkte in der Innenstadt sowie die beliebten Feste in den Stadtteilen sind Beispiele für weitere erstklassige Veranstaltungen, die sich auch in den vergangenen beiden Jahren als Besuchermagneten erwiesen haben.
Auch dank unserer engagierten Vereine gab es sportliche Höhepunkte, unter anderem
- den Sparkassen-Cup mit Handball-Jugend-Nationalmannschaften
- den SaarschleifenLand-Lauf
- oder die „Biathlon-Tour“ – ein sportliches Mitmach-Erlebnis der ganz besonderen Art
Ein wichtiger Moment des vergangenen Jahres war für unsere Kreisstadt sicherlich auch die Wiedereröffnung des Merziger Kinos.
Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist einen Betreiber zu finden, der diesem tollen Ort unserer Stadt wieder Leben eingehaucht hat und Filme präsentiert. Ich danke dem neuen Gebäudeeigentümer, der Familie Hassan, an dieser Stelle sehr für die tolle Zusammenarbeit.
Ein neues Angebot gibt es seit dem vergangenen Jahr auch an und auf der Saar: Seit Juni besteht die Möglichkeit, vom Merziger Schiffsanleger aus mit Kleinmotor- oder Hausbooten die Schönheit der Saar kennen zu lernen – und das alles ohne Bootsführerschein.
Zusätzlich lädt die neue maritime Strandbar „SaaRiviera“ zum Verweilen ein – wir nutzen damit unsere unmittelbare Lage an der Saar und sorgen für eine zusätzliche Belebung des Merziger Saarufers.
Mein Dank gilt an dieser Stelle den Herren With und Schmitt von der Delphin Tec Schiffstechnik GmbH, mit der wir gemeinsam dieses tolle Projekt vorangebracht haben.
Mein Dank richtet sich ebenfalls an Stefan Spangenberger und seine Familie, der die Idee einer Strandbar erfolgreich umgesetzt hat.
Zum Verweilen lädt auch DAS BAD ein, dessen Gesundheits- und Saunabereich zum wiederholten Mal neue Besucherrekorde verzeichnet.
Insbesondere im Bereich der Saunawelt steigen die Besucherzahlen immer weiter an, alleine im vergangenen Jahr besuchten 90.000 Menschen unseren attraktiven Saunabereich.
Durch eine neue Außensauna konnten wir die Attraktivität unserer Therme noch weiter erhöhen, was die Besucherzahlen auch perspektivisch nochmals positiv beeinflussen wird.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
es wäre abendfüllend, würde ich versuchen, Ihnen eine lückenlose Auflistung aller wichtigen Themen der vergangenen beiden Jahre zu präsentieren.
Ergänzend zu meinen Ausführungen möchten wir Ihnen daher in den nächsten Minuten einen Überblick über weitere wichtige Ereignisse geben.
Den „Jahresrückblick“ können Sie HIER öffnen.
Es geht in unserer Stadt immer weiter hoch hinaus – dazu sollen in den nächsten Monaten auch Projekte beitragen, über die wir Sie, meine sehr geehrten Damen und Herren, heute Abend informieren wollen.
Oftmals kommt es bei der Weiterentwicklung einer Stadt allerdings nicht auf die Höhe eines Gebäudes oder eines Projektes an – sondern es geht vielmehr um Inhalt und Tiefe.
Das gilt auch für die Rieffstraße.
Dort haben wir seit einigen Monaten bereits einen neuen Aldi- und einen neuen Lidl-Markt.
Allerdings würden weitere zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten in diesem Bereich, die nicht in Konkurrenz zu den Geschäften unserer Innenstadt stehen, unsere Kreisstadt noch weiter aufwerten.
Bereits vor 2 Jahren sagte ich hier an dieser Stelle, dass Kaufland beabsichtigt, in Merzig einen neuen Einkaufsmarkt zu bauen, dass wir uns in sehr guten Gesprächen befinden.
Diese Gespräche wurden in den vergangenen beiden Jahren weiter intensiviert, Pläne konkretisiert und der Stadtrat wurde in der Zwischenzeit im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens in die Planung eingebunden.
Kaufland hat uns vor wenigen Tagen nochmals mitgeteilt, dass sie im 2. Halbjahr dieses Jahres den Abriss des Bestandsgebäudes vornehmen und Ende dieses bzw. Anfang kommenden Jahres mit dem Neubau des Einkaufsmarktes beginnen wollen.
Die Fertigstellung ist geplant für Ende 2027/Anfang 2028.
Schon etwas weiter sind wir bei der Entwicklung der gegenüberliegenden Fläche zwischen Möbelpark und der neuen Bahnüberführung.
Hier soll ein moderner EDEKA-Markt mit 2.500 m² Verkaufsfläche entstehen, mit dessen Bau in diesem Jahr begonnen und der Mitte 2027 eröffnet werden soll.
Von beiden Ansiedlungen versprechen wir uns nicht nur eine weitere Verbesserung der Versorgungsqualität in unserer Kreisstadt, sondern auch eine städtebauliche Aufwertung der Rieffstraße und des Stadteingangsbereiches.
An dieser Stelle danke ich allen Verantwortlichen von Kaufland und EDEKA für die zahlreichen und zielführenden Gespräche, sowie der Familie Heiko Kaiser, die die mögliche EDEKA-Fläche plant, für die außerordentlich gute Zusammenarbeit.
Es tut sich auch etwas im Bereich der „Neuen Mitte Merzig“.
Auch hier haben wir in den vergangenen Monaten Weichen gestellt um die Fläche „rund um den Turm“ und den Turm selbst so zu entwickeln, dass sich in Bezug auf die Nutzung alles sinnvoll einfügt und dadurch zusätzliche Menschen in unsere Innenstadt kommen.
Die bisherigen Gespräche waren sehr erfolgreich, und es gibt in der Zwischenzeit von verschiedenen Partnern auch mündliche Zusagen, die gegenüber den Herren Schamper von der AFP-Gruppe und auch gegenüber uns im Rathaus gegeben worden sind.
Die Entwicklung sieht also sehr gut aus, ich bitte Sie allerdings um Verständnis, dass wir erst dann nähere Details zu dieser Neuansiedlung sagen werden, wenn die Verträge abgeschlossen sind, was hoffentlich in wenigen Wochen der Fall sein wird – das haben wir unseren Gesprächspartnern zugesagt und daran halten wir uns auch.
Um die Bereiche „Neue Mitte“ und Fußgängerzone stärker miteinander zu verbinden, wollen wir als Kreisstadt Merzig mit gezielten städtebaulichen Maßnahmen eine Verbesserung erzielen.
Wir wollen dort unter anderem mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer schaffen, außerdem sollen zusätzliche Begrünungen, hochwertige Sitzgelegenheiten und eine attraktive Beleuchtung diesen Bereich optisch aufwerten.
Wenn alles gut läuft und unsere Förderanträge zeitnah bewilligt werden, werden wir noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen, spätestens im kommenden Jahr.
Das wahrscheinlich spannendste, zugleich aber auch das herausforderndste Stadtentwicklungsprojekt, das die Kreisstadt Merzig in den letzten Jahrzehnten zu bewältigen hatte, ist die Entwicklung des ehemaligen Industriegeländes der V&B Fliesen GmbH. Es handelt sich um ein Areal, das ca. 250.000 m² groß ist, dies entspricht etwa der Größe von 34 Fußballfeldern.
Diese Entwicklung stellt eine gewaltige Herausforderung dar, die aufgrund der Größe und der Komplexität mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht von heute auf morgen, sondern über mehrere Jahre und in enger Partnerschaft mit dem Flächeneigentümer V&B sowie der Landesverwaltung umgesetzt werden kann.
Trotz aller Herausforderungen sehen wir als Kreisstadt Merzig große Chancen für unsere Stadt, haben das ehrgeizige Ziel hier ein neues Stadtquartier zu entwickeln. Dies wird unsere Stadt weiter voranbringen und auch diesen Stadteingangsbereich der Kernstadt deutlich aufwerten.
Die bisherigen Gespräche mit den Verantwortlichen von V&B, denen ich dafür sehr herzlich danke, verliefen sehr gut und lassen uns positiv nach vorne blicken.
An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass es unser Ziel war, dass sich die Holzhauer KG auf dem Gelände ansiedelt.
Wir alle wollten das und es gab nach anfangs vielversprechenden Gesprächen sogar schon ausgearbeitete Pläne, allerdings ließ sich aus verschiedenen Gründen am Ende hier leider keine Realisierung des Vorhabens erzielen.
Eine Ansiedlung steht aber bereits fest: Im vergangenen Jahr haben wir als Kreisstadt Merzig einen Teilbereich dieses V&B-Geländes erworben, um unseren städtischen Baubetriebshof dorthin zu verlagern.
In diesem Jahr werden wir die konkreten Planungen finalisieren, im kommenden Jahr wollen wir dann den Bauantrag einreichen, so dass wir 2027 oder spätestens 2028 mit dem Bau des neuen Baubetriebshofs beginnen können.
Zwei weitere Projekte, mit denen wir als Kreisstadt Merzig in diesem Jahr beginnen werden, sollen auf den stetig wachsenden Bedarf an sozialem Wohnraum eingehen.
Wir wollen mit unserer städtischen Wohnungsbaugesellschaft in der Schalthaussiedlung mit dem Bau von zwei neuen Wohngebäuden beginnen. Insgesamt werden hier 44 neue Sozialwohnungen entstehen.
Die Fertigstellung ist bis 2028 geplant, die Kosten betragen insgesamt rund 8 Mio. €.
Auch private Unternehmer werden in unserer Stadt für weiteren sozialen Wohnraum sorgen, unter anderem die eben schon erwähnten Herren Schamper von der AFP-Gruppe, die in der Schankstraße im Frühjahr dieses Jahres mit dem Bau eines modernen Gebäudes mit insgesamt ca. 20 neuen Wohnungen beginnen will.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, im Laufe der kommenden Monate wollen wir auch das Gelände des ehemaligen Zeltpalastes weiterentwickeln.
Unser Ziel ist, dass diese Fläche zukünftig so genutzt wird, dass sie uns als Stadt touristisch noch weiter nach vorne bringt.
Wir hatten daher in den vergangenen Wochen mögliche Interessenten gebeten, uns ihre Konzepte und Vorstellungen für diesen Bereich einzureichen.
Interessante Konzepte liegen uns nun vor, die wir auswerten und über die wir mit den Interessenten sowie in der Folge mit den städtischen Gremien reden werden.
Die Fläche des ehemaligen Zeltpalast besitzt großes Potential und kann -wenn es gut läuft- unsere Stadt touristisch noch weiter nach vorne bringen.
Der touristische Bereich ist ohnehin einer, in den wir zukünftig noch mehr investieren wollen, denn der Tourismus ist für unsere Region ein immer wichtigerer Wirtschaftsfaktor geworden.
Die Übernachtungszahlen sind in unserer Stadt in den letzten Jahren enorm gestiegen, im vergangenen Jahr gab es über 75.000 Übernachtungen, das sind nochmal deutlich mehr als in den Jahren zuvor.
Auch die Zahl der Tagestouristen konnten wir spürbar steigern.
Unser Ziel ist, diese positive Entwicklung noch weiter auszubauen – dazu soll auch unsere besondere Lage an der Saar beitragen.
Wir haben daher gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, dem Landkreis und weiteren Kommunen des Landkreises ein Gutachten zum Flusstourismus in Auftrag gegeben, auch eine deutlich bessere Vernetzung mit Mosel- und Rhein-Schifffahrt soll dabei untersucht werden und uns letztlich touristisch weiterbringen.
Sie sehen, meine sehr geehrten Damen und Herren, dass wir uns viel vorgenommen haben um unsere Kreisstadt weiterzuentwickeln.
Zu dieser positiven Weiterentwicklung sollen noch weitere Projekte beitragen, unter anderem
- ein neuer Eingangsbereich für unseren Tier- und Archepark
- der Neubau unserer Kita Seitert – voraussichtlich in diesem, spätestens im kommenden Jahr beginnen wir mit den Bauarbeiten
- Im Anschluss an diese Maßnahme erhält unsere Kita in Mechern zusätzliche Räumlichkeiten
- die neue Kinderkrippe des Sozialwerks Saar-Mosel in der Innenstadt soll voraussichtlich in diesem Jahr fertiggestellt werden
- die Attraktivitätssteigerung des Gustav-Regler-Platzes soll vorangebracht werden
- die Grundschule in Brotdorf und die Kreuzbergschule werden in Bezug auf die Nachmittagsbetreuung erheblich umgebaut und erweitert
- der Sportplatz in Bietzen erhält einen neuen Kunstrasenplatz
- in Brotdorf entstehen auf dem ehemaligen Regler-Gelände durch einen privaten Unternehmer insgesamt 62 neue hochwertige Wohneinheiten
- in Hilbringen wird der Fußweg zwischen Seitert und Alter Gerberei ausgebaut
- unsere Stadtwerke Merzig planen mit der Ökostrom Saar GmbH die Errichtung eines Windparks mit drei Windenergieanlagen südwestlich von Mechern
- das ehemalige Gasthaus „Zur Sonne“ am Kirchplatz wird zu einer Einrichtung für betreutes Wohnen umgebaut
- verschiedene Baumpflanzaktionen mit dem Verein Saarwaldschutz
- und vieles weitere mehr
Zu dem vielen weiteren mehr gehört auch die Kita in Brotdorf.
Schon seit mehr als 2 Jahren darf die dortige Kita wegen Marderbefall und Gebäudeschäden nicht genutzt werden, seitdem nutzen Kinder und das Erzieherteam der Kita gGmbH eine provisorisch eingerichtete Kita in den Räumen des SHG-Klinikums.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, das kann und darf so nicht bleiben. Auch wenn wir als Kreisstadt Merzig nicht Gebäudeeigentümer und auch nicht Betriebsträger der Einrichtung sind, haben wir die Initiative ergriffen und alle Beteiligten zu Gesprächen eingeladen.
In diesen haben wir gemeinsam mit Vertretern der Elternschaft dem Bistum als Gebäudeträger deutlich gemacht, dass wir eine schnelle Lösung erwarten, denn: Brotdorf braucht eine Kita vor Ort.
Das nächste Treffen findet am kommenden Dienstag im Rathaus statt, ich erwarte, dass das Bistum dann einen guten Vorschlag präsentiert.
Deutlich weiter, nämlich kurz vor der Umsetzung stehen wir bei einem äußerst interessanten Projekt an unserer Grundschule in Hilbringen.
Hier werden wir im Frühjahr mit dem Bau des innovativen NullplusNull-Konzept von Prof. Edwin Kohl beginnen, durch das das Gebäude im Winter mit Wärme und im Sommer mit Kälte versorgt wird. Das Projekt steht für kostenlose Sonnenenergie und den Gewinn von Erdwärme.
Die Umstellung der Energieversorgung führt an der Grundschule zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um fast 90 Prozent pro Jahr.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
von großer Bedeutung ist und bleibt für uns die Revitalisierung des Hausese Sonnenwald in Besseringen.
Dieses Ensemble in ruhiger, attraktiver Lage besitzt enormes Potenzial für den Stadtteil und für unsere gesamte Stadt.
Es ist daher sehr ärgerlich, dass eine lokale Investorengruppe, die sich im Interessenbekundungsverfahren mit einem sehr guten Angebot und einem außergewöhnlich guten Konzept durchgesetzt hat, nun mitgeteilt hat, ihr Vorhaben nicht mehr realisieren zu wollen.
Nach fast 2 Jahren intensiver Gespräche und Planungen bedeutet diese Nachricht zweifellos einen herben Rückschritt in der gewünschten Weiterentwicklung des Areals.
Unser Ziel, dieses Haus zu revitalisieren, verlieren wir dennoch nicht aus dem Blick, denn das Haus Sonnenwald ist und bleibt ein wertvoller Baustein für Besseringen und die Kreisstadt Merzig.
Daher sind wir bereits im Dezember auf mögliche Interessenten zugegangen, haben Gespräche geführt und bleiben zuversichtlich, dass wir mit einem starken Partner eine gute und nachhaltige Lösung für diesen besonderen Ort finden werden.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Gesundheitsversorgung in unserer Stadt.
Mit unseren aktiven Medizinern, Gesundheits- und Pflegedienstleistern sind wir als Kreisstadt Merzig derzeit sehr gut aufgestellt.
Dennoch ist es unser Ziel, schon frühzeitig neue Ärzte für unsere Stadt zu gewinnen, die möglicherweise später Haus- oder Facharztpraxen übernehmen oder aber ein Teil des Ärzteteams unseres SHG-Klinikums werden können.
Daher hatten wir unter anderem in Zusammenarbeit mit der Praxis von Dr. Rettig-Ewen junge Studierende eingeladen, um ihnen die Vorteile, die sie hier bei uns als Ärzte haben, aufzuzeigen und sie für unsere Stadt zu begeistern. Fast 20 interessierte Studierende nahmen dieses Angebot an.
Um weitere Impulse für den Gesundheitsstandort Merzig zu erhalten und eine noch bessere Vernetzung der Ärzteschaft untereinander zu erreichen, führten wir im vergangenen Jahr zum wiederholten Mal einen Ärztekongress durch.
Bei den vielfältigen Aktivitäten, die wir unternehmen, um die Gesundheitsversorgung in unserer Stadt weiter zu optimieren, ist es uns wichtig, stets das SHG-Klinikum mit zu betrachten.
Das sieht auch unsere Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich so, daher stehen wir in regelmäßigem Austausch.
Denn unsere Klinik ist unverzichtbar für unsere Stadt: Unverzichtbar für die medizinische Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger und unverzichtbar als Arbeitgeber.
Da sie uns wichtig ist, tragen wir als Kreisstadt gemeinsam mit den weiteren Kommunen im Landkreis Merzig-Wadern einen Großteil des SHG-Klinik-Defizits.
Es ist positiv, dass es uns dadurch gelingt, der Klinik eine Zukunft zu geben.
Positiv zu bewerten ist auch, dass in den nächsten Wochen eine neue geriatrische Abteilung am SHG-Klinikum aufgebaut wird, die den Standort stärken soll.
Bedauerlich ist allerdings, dass die Kommunen beim Bezahlen der Krankenhausdefizite alleine gelassen werden, dass die stationäre Psychiatrie am SHG-Klinikum Merzig geschlossen wurde – und auch dass die hoch angesehene Abteilung der operativen Gynäkologie am SHG-Klinikum aufgrund der Krankenhausreform mittelfristig schließen wird.
Ich fordere daher weiterhin, dass Bund und Land sich an den Defiziten der Klinik beteiligen – es kann und darf nicht sein, dass die Kommunen -wenn es um das Bezahlen geht- auch hier die alleinige finanzielle Verantwortung tragen müssen.
Und außerdem wiederhole ich die Forderung, dass unsere Klinik auch zukünftig starke Abteilungen braucht – dazu gehört auch die vor 2 Jahren in allen Planungen enthaltene stationäre psychiatrische Abteilung.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, beim Blick auf den Veranstaltungskalender fällt auf, dass es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Höhepunkte in unserer Kreisstadt geben wird.
Im Zusammenspiel mit Kulturanbietern und unseren agilen Kultur- und Musikvereinen wird wieder ein hochattraktives Programm geboten. Außerdem findet in diesem Jahr wieder die Verleihung der Gustav-Regler-Preise statt.
Natürlich werden ebenfalls die zahlreichen Märkte und Feste nicht fehlen.
Auch im Bereich des Sports werden wir in Zusammenarbeit mit vielen Partnern und unseren zahlreichen Sportvereinen wieder mehrere hochklassige Veranstaltungen erleben können.
Unter anderem werden am 13. Mai fast 5.000 Schülerinnen und Schüler bei der Saarländischen Schullaufmeisterschaft in und rund um den Stadtpark wieder an den Start gehen.
Auf eine Veranstaltung möchte ich ganz besonders hinweisen:
Vom 15. bis 20. Juni finden im Saarland die Special Olympics finden statt, als Kreisstadt Merzig werden wir Austragungsort der Tenniswettbewerbe sein, die auf der Anlage des TC Schwarz-Weiß Merzig stattfinden.
Die Ausrichtung der Special Olympics bietet eine große Chance, den Sport – insbesondere den inklusiven Sport – in Merzig erlebbar zu machen und zu fördern.
Ich bin überzeugt, dass die Athletinnen und Athleten sowie die Besucherinnen und Besucher der Special Olympics sich bei uns wohlfühlen und unsere Stadt in bester Erinnerung behalten – wir werden alles dafür tun.
Bereits jetzt lade ich Sie alle herzlich zum Anfeuern der Athletinnen und Athleten ein.
Zusätzlich zu den sportlichen Wettbewerben werden wir als Kreisstadt Merzig auch für ein attraktives Rahmenprogramm sorgen.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich glaube Sie sehen, dass viel los ist in unserer Stadt, dass sich vieles bewegt, dass es sich lohnt hier zu leben, hier zu arbeiten und dass wir ein gutes Miteinander haben.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass meine Rede an Sie heute Abend komplett anders hätte aussehen können.
Ich hätte auf Schwierigkeiten und Probleme eingehen können, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind.
Ich hätte sehr umfangreich darüber informieren können, dass die allermeisten Projekte nur über Kredite finanziert werden und die kommunalen Kassen leer sind;
dass die Vorgaben, die auch uns als Stadtverwaltung tangieren, immer bürokratischer, zeit- und arbeitsintensiver werden;
dass leider auch wir Hetze im Netz erleben müssen.
Ich habe bewusst darauf verzichtet, denn Trübsal blasen bringt niemanden weiter, mit „Jammern“ löst man keine Probleme.
Vielmehr sollten wir auf unsere Stärken schauen, stolz sein auf das was wir erreicht haben und auf dieser Grundlage selbstbewusst und optimistisch nach vorne blicken.
Natürlich stelle auch ich fest, dass sich Rahmenbedingungen verbessern müssen und es in unserem Land viel zu tun gibt.
Daher erwarte ich auch von allen, die auf Bundes- und Landesebene Verantwortung tragen, dass längst überfällige Reformen endlich umgesetzt werden.
Wir selbst sollten – ganz unabhängig davon was auf Bundes- und Landesebene geschieht – mit Begeisterung, Engagement und Lebensfreude an das große Potential unserer Stadt glauben und unsere vielfältigen Stärken weiterhin einbringen.
Sie alle, meine sehr geehrten Damen und Herren, tragen dadurch zu einem guten Miteinander bei, von Ihrem Engagement profitieren andere Menschen, profitiert unsere Gesellschaft und letztlich unsere Stadt.
Ich bitte Sie alle dies auch weiterhin zu tun und sich ihr positives Wirken weiterhin beizubehalten.
Es ist mir daher am Ende meiner Ansprache ein großes Bedürfnis, allen, die zum Wohle unserer Kreisstadt Merzig ihren Beitrag leisten, Danke zu sagen:
Unseren Bürgerinnen und Bürgern, unseren zahlreichen Vereinen, Verbänden und Hilfsorganisationen, unseren Unternehmen, allen ehrenamtlich Engagierten, darin eingeschlossen die Mitglieder der städtischen Gremien, sowie meinen städtischen Kolleginnen und Kollegen.
Vielen Dank Ihnen allen für ihr wertvolles Engagement – nur dank Ihres Mitwirkens entwickelt sich unsere Stadt positiv – nur dank Ihnen geht es immer weiter hoch hinaus.
Schließlich danke ich allen, die zum Gelingen des heutigen Neujahrsempfangs beitragen.
Ich bedanke mich zunächst bei unseren zahlreichen Sponsoren:
Streit Medical KG
Karlsberg Brauerei
Grün Mechanik
Jörg Löwenbrück GmbH
IKK Südwest
Kohlpharma GmbH
audiocheck
Merziger Fruchtgetränke
Sparkasse Merzig-Wadern
Holzhauer KG
Terraplastik Spritzgusstechnik GmbH
Stadtwerke Merzig
Ein Dankeschön richte ich natürlich auch an meine Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung, die nicht nur im täglichen Dienst tolle Arbeit leisten, sondern auch diese Veranstaltung ganz hervorragend vorbereitet haben und am heutigen Abend den Service sicherstellen – vielen Dank an alle.
Ich danke auch der Tanzschule La Danse, die wir gleich hier auf dieser Bühne nochmal erleben dürfen.
Allen Sportfreunden, insbesondere Handballfreunden sei übriges gesagt, dass wir hier auf dieser Leinwand im Anschluss an den offiziellen Teil das EM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Österreich zeigen – natürlich ohne Ton.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
für das Jahr 2026 wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit.
Lassen Sie uns hoffnungsvoll in dieses Jahr schauen und gemeinsam die vor uns liegenden Herausforderungen angehen.
Ich freue mich auf eine weitere vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen, verbunden mit dem gemeinsamen Ziel unsere Stadt noch weiter nach vorne zu bringen!
Ich danke Ihnen herzlich für ihre Aufmerksamkeit und freue mich auf einen schönen Abend mit Ihnen!








