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Zuwendungsbescheid für die Sanierung des Eingangsbereichs der Kirche St. Quiriakus in Mechern

Für die Sanierung des Eingangsbereich der Kirche St. Quiriakus in Mechern überreichte der Staatssekretär des Umweltministeriums, Roland Krämer, vergangene Woche an die Ortsvorsteherin von Mechern, Hedi Groß, und an Bürgermeister Marcus Hoffeld einen Zuwendungsbescheid. Zur Sanierung werden die vorhandenen Waschbetonplatten ausgebaut und die Hauptfläche sowie die Wege neu gepflastert. Darüber hinaus sollen die Nebenflächen mit Kies angelegt und die Treppenanlage einschließlich Entwässerungsrinne erneuert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich schätzungsweise auf 28.660 Euro, an denen sich das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit Landes- und Bundesmitteln sowie Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) in Höhe von 15.760 Euro beteiligt.

Vor kurzem wurde das Dach der Kirche in Mechern neu gedeckt, die Fassade neu gestrichen und ein Taubenschutz angebracht. „Es ist ein besonderes Ereignis für uns“, sagte Ortsvorsteherin Hedi Groß und begrüßte neben Bürgermeister Marcus Hoffeld und Umweltstaatssekretär Roland Krämer auch die Landtagsabgeordnete Martina Holzner, den Pastor Peter Frey, den Ortsvorsteher von Hilbringen, Stefan Dorbach, die Ortsvorsteherin von Ballern, Angelika Conrad, und den Ortsvorsteher von Fitten, Matthias Görgen, sowie die Vertreter der Stadtverwaltung. Hoffeld unterstrich die gute Zusammenarbeit der Stadt mit dem Umweltministerium und betonte, dass auch in einer Kirche viele Menschen zusammenkommen und zusammenarbeiten. Ferner bedankte er sich bei Roland Krämer. „Es ist wünschenswert, dass sich hier etwas tut und dass der Eingang sich in das Gesamtbild der Kirche und der Gemeinschaft einfügt“, sagte Krämer, der von Pastor Frey anschließend mehr über die Kirche erfuhr: So entstanden im 15. Jahrhundert die unteren Teile von Chor und Turm der heutigen Kirche, 1871 wurde das Kirchenschiff verlängert sowie Chor und Turm erhöht, ehe die Kirche in den Jahren 1971 bis 1972 ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt. Bei den Arbeiten stieß man auf römische Fresken, die sich heute im Saarbrücker Museum für Vor- und Frühgeschichte befinden. St. Quiriakus stammt aus Trier und sorgte für Arme und Kinder, sein Grab liegt in Taben-Rodt. Jährlich feiert der Ort den traditionellen Bopendaach, bei dem das Brot gesegnet wird.

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