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Volkstrauertag 2021

Als Mahnung zum Frieden hat Bürgermeister Marcus Hoffeld in Merzig den Volkstrauertag gewürdigt. 80 Jahre nach dem Überfall auf Jugoslawien, Griechenland und die Sowjetunion gedachte man auch in Merzig am Mahnmal des Propstei-Friedhofes den Gefallenen der Kriege und der Opfer von Tyrannei, Terror und Gewalt. Die Gedenkfeier wurde in Zusammenarbeit mit dem Peter-Wust-Gymnasium, dem Fallschirmjägerregiment 26 Merzig, dem VdK und der Feuerwehr Merzig durchgeführt.

„Eines der größten Rätsel der Geschichte ist, wie die schlechten Vorwände für Kriege immer über die guten Gründe für Frieden siegten“, mit diesem Zitat der Schriftstellerin Henriette Hanke eröffnete Bürgermeister Marcus Hoffeld die Gedenkfeier.

„Die Toten mahnen uns“, betonte der Merziger Verwaltungschef und bezeichnete es deshalb auch als richtig und wichtig, am Volkstrauertag den unzähligen Totenopfern von Kriegen, Gewalt und Terror zu gedenken, ganz unabhängig von Nationalität oder Herkunft.

In Deutschland könnten sich die Menschen glücklich schätzen, mehr als 75 Jahre nach Ende des Zweiten und über 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges keinen Krieg mehr auf deutschem Boden erlebt zu haben.

Das heißt aber nicht, dass diese nicht mehr existierten: Immer noch gibt es nach seinen Worten weltweit zahlreiche Kriege und bewaffnete Konflikte, Gewalt und Terror.

„Auch wenn es in unserem Land keinen Krieg oder bewaffnete Auseinandersetzungen gibt, spüren wir deren Auswirkungen auch hier bei uns“, führte Marcus Hoffeld weiter aus und verwies auf die Einsätze der deutschen Soldaten im Ausland sowie auf die weltweite Flucht von Menschen vor Krieg, Terror und Vertreibung.

„Unsere Aufgabe ist es dafür einzutreten, dass in unserer Welt, dass in unserer Stadt kein Platz ist für kriegerische Auseinandersetzung oder jegliche Form von Gewalt“, betonte Hoffeld. Auch wenn es in unserem Land keinen Krieg gebe, müssten wir leider dennoch immer wieder vielerlei Formen von unterschiedlichster Gewalt erleben und nannte dafür Terror, Anschläge und vielerlei Arten von Hetze. Dabei wolle man doch ein friedliches Miteinander, denn alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihrer Religion seien doch ein Teil dieser Welt, ein Teil der Gesellschaft und letztendlich auch Teil unserer Stadt.

So nannte Hoffeld den Volkstrauertag einen Gedenktag, der uns alle in der Suche nach Frieden vereint und zudem mahne, für ein friedliches Miteinander einzutreten, in unserer Stadt und auch in der Welt.

„Die Toten und Opfer, deren wir gedenken, sind für uns Verpflichtung zum Frieden“, betonte Marcus Hoffeld. „Wir brauchen diese Mahnung, um nachzudenken und immer wieder neu zu suchen was jeder einzelne von uns für Frieden, für Freiheit und Menschlichkeit tun kann“, führte der Bürgermeister weiter aus.

„Es liegt in unserer Verantwortung, dass der Frieden wie wir ihn in unserem Land erleben dürfen, beständig ist, dass wir entschieden gegen aufkommenden Hass und Terror vorgehen und dass wir Weltoffenheit, Toleranz und Nächstenliebe hinaus in die Welt tragen und jeglichen Keim des Hasses damit ersticken,“ betonte Hoffeld abschließend.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Michael Friedrich auf seiner Trompete sowie Peter Hahn an der Orgel mit seiner Schülerin Tabita Hahn, Violine, vom Peter-Wust-Gymnasium.

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