Startseite    Rathaus & Bürgerservice    Pressemitteilungen    Spatenstich auf dem Dorfplatz in Brotdorf

Spatenstich auf dem Dorfplatz in Brotdorf

Mit dem Spatenstich für die Kanalbaumaßnahme zum Anschluss des vorgesehenen Bauplatzes an das öffentliche Abwassersystem haben die Arbeiten zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses und zur Erneuerung des Dorfplatzes im Stadtteil Brotdorf kürzlich begonnen.

Neben Bürgermeister Marcus Hoffeld und dem Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, Torsten Lang, nahmen auch Ortsvorsteher Torsten Rehlinger, die Brotdorfer Landtagsabgeordnete Martina Holzner und Simon Leistenschneider, Löschbezirksführer und Vorsitzender der „Brotdorfer Vereinsgemeinschaft“ e. V., sowie Vertreter des Stadtrates und des Ortsrates, die am Projekt beteiligten Mitarbeiter der Kreisstadt Merzig und zahlreiche Kameraden der Brotdorfer Feuerwehr an diesem besonderen Ereignis teil, das den Startschuss für die weitere Aufwertung des größten Merziger Stadtteils gab.

Bereits seit mehreren Jahren besteht ein akuter Erweiterungsbedarf für den Löschbezirk Brotdorf, der am jetzigen Standort nicht realisierbar ist. Der rückwärtige Teil des Gebäudes im „Heisterweg“ wurde bereits 1972 errichtet und vor der Gebiets -und Verwaltungsreform als Bauhof genutzt.

Der vordere Teil wurde 1983 gebaut und beinhaltet lediglich zwei Garagen, die jedoch für neue Fahrzeuge zu klein sind. Das Verbindungsteil wurde 1992 in Eigenleistung der Feuerwehrkameraden zu Umkleiden ausgebaut und ist quasi ein Dauer-Provisorium.

Daher wurde der Neubau des Feuerwehrgerätehauses auf dem Dorfplatz in der „Hausbacher Straße“ beschlossen und die Planung in Abstimmung mit dem Löschbezirk sowie dem Fachbereich „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ 2018 erarbeitet. Anschließend wurde diese Planung der UKS und der Fachprüfungsstelle des Ministeriums vorgestellt und auch von diesen befürwortet.

In der südöstlichen Ecke des Dorfplatzes soll ein Bereich für die Feuerwehr generiert werden, der sich aus der überbauten Fläche, einem kleinen Freibereich, den notwendigen Torvorfahrten und den erforderlichen Stellplätzen zusammensetzt.

Der gesamte Baukörper soll im Wesentlichen eingeschossig mit zwei flach geneigten Dächern errichtet werden und folgende Funktionseinheiten beinhalten: im rückwärtigen, niedrigeren Gebäude wird es einen Schulungs- und Jugendraum mit einer dazwischen angeordneten Küche, einer Lagerfläche und einem kleinen Büro geben, im Zwischenbereich werden Sanitärräume und Umkleiden, nach Frauen und Männer getrennt, installiert sowie optimierte Laufwege durch eine Schleuse zur Fahrzeughalle, darüber findet man eine Empore für Lager- und Haustechnikflächen.

In Ausrückrichtung vorgelagert wird sich die höhere Fahrzeughalle für vier Fahrzeuge mit entsprechender Vorfahrtfläche befinden.

Die Parkplätze der Wehrleute liegen östlich entlang des Baukörpers und können ohne Begegnungskollision mit ausrückenden Einsatzfahrzeugen erreicht werden, so dass ein reibungsloses Fortkommen stets gewährleistet ist. Der Parkplatz wird durch einen Zaun bzw. eine Schrankanlage vor unbefugtem Parken geschützt.

Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich auf rund 2,8 Mio. Euro, ein Zuschuss vom Ministerium für Inneres, Bauen und Sport wurde in Aussicht gestellt.

Da die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erst kurzfristig einging, liegt noch kein Bauzeitenplan vor, die Planungsbüros sind jedoch bereits in die Umsetzung gestartet.

 

Bildergalerie

Das Foto zeigt Bürgermeister Marcus Hoffeld bei seiner Ansprache im Rahmen des Spatenstichs auf dem Dorfplatz im Stadtteil Brotdorf.
Das Foto zeigt 12 Personen, zwei weibliche und zehn männliche, beim symbolischen Spatenstich auf dem Dorfplatz in Brotdorf, darunter u. a. Bürgermeister Marcus Hoffeld, Staatssekretär Torsten Lang und Ortsvorsteher Torsten Rehlinger.
Kontakt
Öffnungszeiten
facebook
Instagram