Startseite    Rathaus & Bürgerservice    Pressemitteilungen    Seniorenmesse entwickelt sich zum serienreifen Modell

Seniorenmesse entwickelt sich zum serienreifen Modell

Wie kann ich im Alter mobil bleiben und welche Möglichkeiten der Förderung habe ich? Diese und viele weitere Fragen beantwortete die sechste Seniorenmesse in Merzig. Unter dem Motto „Vital – fit und aktiv ab 55“ erwartete die Besucher zahlreiche Aussteller zu den Themen „Leben & Gesundheit“, „Wohnen & Freizeit“ sowie „Pflege“ und „Soziales & Ehrenamt“ in der Merziger Stadthalle. Mit dem Titel sprach die Messe zudem auch jüngere Besuchergruppen an. Aussteller und Mitarbeiter aus den Themenbereichen beantworteten die Fragen der Besucher und berieten diese fachkompetent. Mehr als 40 Aussteller nahmen an der Messe teil.

Zu den Besuchern zählten neben Bürgermeister Marcus Hoffeld auch Gesundheitsministerin Monika Bachmann und die Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Ebenfalls anwesend waren die beiden Landtagsabgeordneten Martina Holzner und Frank Wagner, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, der Merziger Ortsvorsteher Manfred Klein, Rosi Gruhn als Beigeordnete der Stadt Merzig sowie das Merziger Viez-Dreigestirn mit Nathalie I. und ihren zwei Prinzessinnen.

Dass sich die Seniorenmesse inzwischen zu einem „serienreifen Modell entwickelt hat“, stellte Bürgermeister Marcus Hoffeld fest. Er dankte insbesondere den Initiatoren der Seniorenmesse, dem Merziger Seniorenbeirat mit Raimund Braun als Vorsitzendem und Michael Hoffeld sowie Peter Schill als Vorsitzenden des Vereins für Handel und Gewerbe und den städtischen Mitarbeiterinnen Heike Wagner und Karina Hoen und der Geschäftsführerin der AG Altenhilfe, Sabine Strauch.

„Alt sein bedeutet nicht, dass man eingeschränkt ist“, sagte Monika Bachmann, „älter sein bedeutet, Erfahrung zu haben und arbeiten zu können“. Älter werden bedeute auch nicht, Angst zu haben, sondern mitreden und sich engagieren zu können. Viele Besucher kamen bereits zur Eröffnung der Messe, was Gesundheitsministerin Bachmann positiv wertete. Sie dankte insbesondere dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), dem Caritas Verband, dem VdK sowie der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und allen Ausstellern für ihr Engagement.

Wirtschaftsministerin Rehlinger führte aus, dass bereits ein Viertel aller Saarländer älter als 65 sind und somit das Thema der Gesundheit und Pflege immer wichtiger werde. „Wir wollen eine gute Pflege“, sagte Rehlinger, „das ist auch eine Standortfrage“. Nach ihren Worten werde bei der Wohnungssuche nicht nur nach der Lage zur Arbeit gesucht, sondern auch, wo man die beste gesundheitliche Versorgung bekommt. Dies sei für sie ein wichtiges Signal für die Zukunft: „Eine gute Pflege und gesundheitliche Versorgung kann Wachstums- und Jobmotor im Wirtschaftsbereich sein“, sagte Rehlinger. Nicht unerwähnt ließ sie überdies den Fachkräftemangel. „Eltern müssen ihren Kindern ihre Arbeit in der Pflege weiterempfehlen können“, fand Rehlinger.

Raimund Braun, Vorsitzender des Merziger Seniorenbeirates, dankte allen Beteiligten an der Seniorenmesse und betonte: „Wir können nicht verhindern, älter zu werden, aber wie wir älter werden, haben wir in der Hand.“

Bei freiem Eintritt konnten sich die Besucher an mehr als 40 Ständen beraten und informieren. Wie kann ich meine vorhandene Badewanne barrierefrei gestalten, wie kann ich mein Zuhause sicherer machen? Auch diverse Seniorenbüros, Pflege- und Seniorenbetreuungen und Tourismusunternehmen waren auf der Messe, um ihr Angebot zu präsentieren. Mit zwei Ständen war auch die Kreisstadt auf der Messe vertreten, um über das touristische Angebot der Stadt sowie über Merzig als Fair-Trade-Stadt zu informieren. Pia Schäfer, Fair-Trade-Beauftragte der Stadt, verteilte an alle Besucher Bananen aus dem fairen Handel und informierte sie über das umfangreiche Angebot der Fair-Trade-Produkte sowie die Aktion 3. Welt, die an diesem Sonntag mit einem fairen Ostermarkt im Rathaus Foyer vertreten waren.

Kontakt
Öffnungszeiten
facebook
Instagram