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Projekt „MZGraffiti – Zukunft.sichtbar.machen!“ im Merziger Jugendhaus

Das Projekt „MZGraffiti – Zukunft.sichtbar.machen!“, welches das Kulturzentrum Villa Fuchs in Kooperation mit dem Jugendhaus Merzig und der Christlichen Erwachsenenbildung (CEB) ins Leben gerufen hat, ist am 5. März mit einem Schnupperkurs gestartet. Knapp 40 Jugendliche sind zu diesem ersten Termin in das Merziger Jugendhaus gekommen. In anschließenden Workshops lernen die Teilnehmer die Grundlagen des Graffiti kennen und was professionelle Sprayer beherrschen sollten. Unterstützt wird der Coach Tarik Yilmaz, der seit mehr als 20 Jahren als Graffitikünstler tätig ist, von zwei weiteren Künstlern: Amélie Kremer und Sebastian Schütz. Zum Abschluss des Projekts sprayen die Jugendlichen ihre eigenen Kunstwerke auf ausgesuchte Bauflächen, Mauern oder Stellwände in der Kreisstadt Merzig und den umliegenden Stadtteilen.

Zuerst einmal will Yilmaz wissen, auf welchem Stand die Jugendlichen sind. „Habt ihr schon mal gemalt?“ Einige der Jungen und Mädchen nicken zögerlich. „Und was malt ihr so?“ Der Reihe nach stellen sich die Jugendlichen vor und erzählen, welche Erfahrungen sie mit Stiften, aber teilweise auch schon mit Sprayfarben gemacht haben. Inhaltlich setzen sich die Teilnehmer in „MZGraffiti – Zukunft.sichtbar.machen!“ mit Umwelt- und Klimaschutz auseinander. Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein für den Umwelt- und Klimaschutz nicht nur bei den Jugendlichen zu schärfen, sondern auch eine breite Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen. „Habt ihr Fragen zu Graffiti?“, fragt Tarik Yilmaz. Einer der Teilnehmer möchte wissen, was passiert, wenn man sich vermalt hat. Der Künstler erklärt, dass das Graffiti dann nicht zerstört sei und er den Jugendlichen Techniken zeigen wird, wie man Linien, die man verzogen hat, messerscharf nachziehen kann. Außerdem gebe es dank der enormen Farbauswahl auch zahlreiche Möglichkeiten, Patzer mit anderen Farben auszubessern. Auf die Frage hin, woraus die Farbe besteht und ob sie giftige Stoffe enthält, erklärt Yilmaz, dass sie mittlerweile Hybridlacke verwenden. Außerdem werden die Jugendlichen beim Sprayen mit einer kompletten Schutzausrichtung inklusive Atemschutz und Handschuhen ausgestattet.

Die Finanzierung dieses Projektes wird durch die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. mit ihrem Projekt „Jugend ins Zentrum!“ in dem Programm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung realisiert. Bundesweit werden dadurch lokale Bündnisse unterstützt, die mit Angeboten der kulturellen Bildung Kindern und Jugendlichen einen ersten Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen, die einen erschwerten Zugang zu kulturellen Angeboten haben. „Selber machen!“ ist dabei die Devise und so fördert „Jugend ins Zentrum!“ kulturelle Angebote aller künstlerischen Sparten, in denen Kinder und Jugendliche im wahrsten Sinne des Wortes im Mittelpunkt stehen und sich aktiv mit den eigenen Lebens(t)räumen auseinandersetzen.

Weitere Infos gibt es beim Kulturzentrum Villa Fuchs, Tel. 93670, E-Mail info@villa-fuchs.de oder im Jugendhaus Merzig, Tel. 9150051, E-Mail jugendhaus@merzig.de.

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