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Preisverleihung Wettbewerb Schneckenhaus

Umsetzung des Bauprojekts steht fest

Am Montag vergangene Woche fanden sich zahlreiche Besucher im Foyer des neuen Rathauses ein, um die Preisverleihung für den „Wettbewerb Schneckenhaus“ mitzuerleben. Dabei ging es um einen Architektenwettbewerb für den Neubau der integrativen Tageseinrichtung „Scheckenhaus“. Die Aufgabenstellung beinhaltete eine umfassende Sanierung der alten Räumlichkeiten von dem Gebäude des Kindergarten St. Josef sowie eine Erweiterung des Raumprogramms. Um dem Schneckenhaus die Möglichkeit zu geben weitere Plätze für Kinder mit und ohne besonderen Betreuungsbedarf zu schaffen, ist ein Ersatzneubau vorgesehen. Im Rahmen eines EU-weiten Planungswettbewerbs, in der die Möglichkeit einer gemeinsamen Nutzung von der Kita Schneckenhaus und der benachbarten Kita St. Josef im Vordergrund stand, wurde der beste Entwurf für das anspruchsvolle Bauprojekt gesucht. Insgesamt wurden sechs Entwürfe eingereicht und nahmen somit an dem anonymen, zweistufigen Wettbewerb teil. Die elfköpfige Jury, bestehend aus Bürgermeister Marcus Hoffeld, Vertretern der Träger Lebenshilfe gGmbH und Kita gGmbH, des Ministeriums für Bildung und Kultur, des Landkreises sowie Bau- und Planungsfachleuten, entschied letztendlich über die innovativen Vorschläge der Architekten und Landschaftsplaner.

„Wir haben großartige Entwürfe im Wettbewerb gesehen, sehr innovativ und vielseitig, dafür ein großes Danke an alle Teilnehmer.“ so Marcus Hoffeld.

Nach eingehender Beratschlagung wurden ein erster Platz, zwei dritte Plätze und eine Sonderpreis vergeben. Die Entscheidung der Jury wurde am 11.04.2019 vom Stadtrat beschlossen:

1.Preis
arus GmbH, W. Latz, Püttlingen
HDK Dutt und Kist Landschaftsarchitekten, Saarbrücken

3.Preis
Qbus 3 D, Saarbrücken
I. Nienas Landschaftsarchitekt, Lebach

3.Preis
Architekturbüro a hoch i, Dillingen
Bierbaum Aichele Landschaftsarchitekten, Mainz

 

Der Sonderpreis wurde an das Architekturbüro W. Riga aus Merzig vergeben. Der Entwurf war überaus ansprechend, doch die Finanzierung der angestrebten Maßnahmen konnten nicht gewährleistet werden.

Alle weiteren Teilnehmer leisteten ebenfalls gute Arbeit.

Die Kostenschätzung beläuft sich bisweilen auf 4,25 Millionen. Dazu erwartet die Kreisstadt Merzig, die auch als Bauträger fungiert, Zuschüsse seitens des Ministeriums für Bildung und Kultur, von Land, Kreis und Lebenshilfe. Verläuft alles nach Zeitplan, dürfen die Kinder und Erzieher im Sommer 2022 in das neue Gebäude einziehen.

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Lageplan: arus GmbH, W. Latz, Püttlingen
1. Preis: arus GmbH, W. Latz, Püttlingen
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