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„Piece to Peace“: Hip Hop-Projekt begeisterte zahlreiche Jugendliche im Jugendhaus Merzig

Bereits zum zweiten Mal waren musikbegeisterte Jugendliche am vergangenen Dienstag zum „Hip Hop“-Workout-Camp ins Jugendhaus Merzig eingeladen.

Die Kids lernen hierbei, unter dem Slogan „Piece to Peace“ alles, was ein Rapper beherrschen sollte: mit der richtigen Software coole Beats am PC produzieren, Texte schreiben, vor Fans performen und ein professionelles Musik-Video drehen, das später auch der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Zwölf junge Menschen fanden sich an beiden Terminen zusammen, um gemeinsam an ihren Songs zu arbeiten. Bürgermeister Marcus Hoffeld ließ es sich ebenfalls nicht nehmen und informierte sich vor Ort über die tolle Medienarbeit mit den Jungs und Mädels. So lauschten alle begeistert dem bekannten saarländischen Rapper „Drehmoment“, der mit bürgerlichem Namen Markus Trennheuser heißt, und aus dem Alltag eines Musikers berichtete. Nach einer kurzen Vorstellung durften ganz Mutige auch schon ihr Können in einer Karaoke-Runde zeigen.

Selbst der geschichtliche Teil kam nicht zu kurz, denn Trennheuser erzählte auch, wie und wo die Hip-Hop-Kultur ihren Ursprung fand. Der Hip-Hop vereint die vier Elemente: Rap, DJing, Breaken und Graffiti. In den 1970er-Jahren in den afroamerikanischen Ghettos von New York City entstanden, gehört die Hip-Hop-Szene seit Mitte der 1990er-Jahre zu den populärsten Jugendkulturen in Deutschland. Grundsätzlich geht es stets darum, etwas künstlerisch zu entwickeln, sich selbst zu präsentieren und vor allem auch sich selbst zu verwirklichen.

Das Projekt wird von der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. gefördert, die mit ihrem Konzept „Jugend ins Zentrum!“ Angebote der kulturellen Bildung für Jugendliche mit erschwerten Zugängen zu Bildung, Kunst und Kultur, unterstützt. „Jugend ins Zentrum!“ ist Teil des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Teilnahme ist für die Heranwachsenden daher kostenfrei. Federführender Begünstigter ist das Kreiskulturzentrum Villa Fuchs, die Christliche Erwachsenenbildung konnte als weiterer Projektpartner gewonnen werden.

In den nächsten Wochen werden sich die Projektteilnehmer nun in verschiedenen Abständen mit Markus Trennheuser treffen und weiter an ihren kleinen Kunstwerken arbeiten.

Marcus Hoffeld, die Projektpartner, Helfer und alle Bürgerinnen und Bürger dürfen gespannt auf das Endergebnis sein, das voraussichtlich im Mai/Juni aufgeführt wird.

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