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Partnerschaftstage St. Médard 2024

Rund 40 Bürgerinnen und Bürger aus Merzig besuchten unsere französische Partnerstadt St. Médard-en-Jalles

Im Rahmen des alljährlichen Austauschs zwischen Merzig und unserer Partnerstadt St. Médard-en-Jalles machten sich am Donnerstag, dem 20. Juni, wieder rund 40 Teilnehmer auf den Weg in die Region Nouvelle Aquitaine.

Mit einem Reisebus wurde die Gruppe zum TGV-Bahnhof Louvigny nahe Pont-à-Mousson gebracht, von wo aus sie in rund fünf Stunden nach Bordeaux fuhr. Weiter ging es dann mit einem Reisebus nach St. Médard. Das französische „Comitée de Jumelage“ lud die Gruppe zu einem kleinen Empfang ein, bei dem auch der Bürgermeister der Stadt es sich nicht nehmen ließ, die Gruppe zu begrüßen. Den restlichen Tag verbrachten die Teilnehmer in ihren Gastfamilien.

Am nächsten Morgen traf man sich schon früh am Busbahnhof, von wo aus es zu einem Ausflug nach „Couthures-sur-Garonne“ ging. Der reizende kleine Ort liegt idyllisch am Fluss Garonne. Die Idylle ist jedoch trügerisch, denn der Ort wurde in den letzten 100 Jahren regelmäßig von extremen Überschwemmungen mit Hochwasser von bis zu 10 m heimgesucht. So haben die Menschen gelernt, mit dem Fluss zu leben und zu akzeptieren, dass bei Hochwasser die Möbel an die Decke gehängt und die Boote an den Balkonen befestigt werden. Mit Fördermitteln der EU wurde hier ein beeindruckendes virtuelles Museum geschaffen, das sich mit dem Thema „Hochwasser“ in all seinen Facetten beschäftigt. Bei einer Bootsfahrt auf der Garonne schaute man sich den Ort dann nochmals aus einer anderen Perspektive an und besuchte eine ehemalige Seilerei. Bei einem gemeinsamen Essen im Gemeindesaal des Ortes und einer kleinen Weinprobe konnten sich die Teilnehmer stärken, bevor es wieder zurück in Richtung St. Médard ging.

Am Samstag dann stand der ehemalige deutsche U-Boot-Stützpunkt von Bordeaux auf dem Programm. Dort besuchte die Gruppe eine multimediale Ausstellung über die großen holländischen Meister Van Gogh, Vermeer und Mondrian, die mittels einer beeindruckenden Illumination auf die Betonwände der Bunkeranlage projiziert wurden.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Einige bummelten durch Bordeaux, andere unternahmen mit ihren Gastfamilien Ausflüge in die nähere Umgebung oder machten es sich zuhause gemütlich, denn das Wetter war an diesem Tag eher durchwachsen.

Am Samstagabend lud das „Comitée de Jumelage“ dann zum traditionellen Partnerschaftsabend, dem Höhepunkt der Reise, ein. Oberbürgermeister Marcus Hoffeld, der eigens für diesen Abend angereist war, begrüßte die Vertreter der Stadtverwaltung, insbesondere Francois Grémy, den städtischen Beauftragten für die Partnerstädte von St. Médard, sowie die Vorsitzenden des Comitées, Marie-Christine Batut, Anne-Marie Béhar und Christian Bardou. Er bedankte sich für die Gastfreundschaft und das schöne Rahmenprogramm. Ausdrücklich bedankte er sich auch für das Entgegenkommen des Comitées, dass diejenigen, die nicht in einer Gastfamilie übernachten wollten, in diesem Jahr die Option hatten, im Hotel zu schlafen und tagsüber dennoch die Vorzüge einer Gastfamilie in Anspruch zu nehmen. Dies erleichtere den Einstieg in den Austausch für manche Menschen doch sehr. Bei Speis und Trank unterhielten sich die Gäste und schmiedeten Pläne fürs kommende Jahr. Im weiteren Verlauf des Abends führten die Teilnehmer des Deutsch-Kurses in St. Médard noch drei Sketche in deutscher Sprache auf und es wurde viel gelacht.

Mit dem TGV ging es dann am Montag wieder zurück nach Merzig. Alle Teilnehmer zeigten sich begeistert und freuen sich schon auf das kommende Jahr, wenn unsere französischen Freunde nach Merzig kommen.

 

 

Haben auch Sie Interesse, unsere Partnerstadt kennen zu lernen oder Gäste aus Frankreich aufzunehmen?

Die Partnerschaftstage 2025 finden im Mai/Juni nächsten Jahres statt. Der genaue Termin wird zeitnah bekannt gegeben.

Für Fragen vorab steht Ihnen Katja Ludwig (Kreisstadt Merzig, FB Städtepartnerschaften), Tel. 06861/ 85-337, gerne zur Verfügung.

 

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