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Neue Gestaltungssatzung und Gestaltungsleitlinien für die Innenstadt von Merzig

Die Kreisstadt Merzig verfügt über eine Innenstadt mit zahlreichen historischen Gebäuden aus dem Barock, der Gründerzeit und dem Jugendstil. Mit der Pfarrkirche „St. Peter“ steht in Merzig sogar das älteste, weitestgehend noch in seiner Ursprungsform erhaltene romanische Gebäude im Saarland.

Es ist wünschenswert, die noch vorhandene historische Bausubstanz soweit möglich zu erhalten und bei Neubaumaßnahmen diese harmonisch in die bestehende Bebauung zu integrieren.

Die Fußgängerzone ist in der Schankstraße und der Poststraße hauptsächlich durch Geschäfte und in der Trierer Straße durch Gastronomie geprägt. Die zahlreichen in der Innenstadt vorhandenen Gaststätten, Cafés und Restaurants verfügen dabei fast ausnahmslos auch über eine Außenbestuhlung.

Werbeanlagen und Außenmöblierung präsentieren sich jedoch leider oft nicht in einem harmonischen Bild zueinander.

Ziel einer geordneten Städteplanung ist es daher, bei Gebäudeumbau- sowie bei Neubaumaßnahmen, bei der Außenwerbung, aber auch bei z. B. der Anbringung von Markisen und dem Aufstellen von Sonnenschirmen sowie der Stadtmöblierung besonderen Wert auf deren Gestaltung zu legen. Hier ist ein besonderes Augenmerk auf das Zusammenspiel mit der historischen Bausubstanz zu legen.

Die Kreisstadt Merzig strebt nun eine neue Gestaltungssatzung mit entsprechenden Gestaltungsleitlinien für die Innenstadt an.

Bereits in dem aus dem Jahr 2014 stammenden integrierten Stadtentwicklungskonzepts der Kreisstadt Merzig wurden unter anderem Gestaltungs- und Aufwertungsmaßnahmen in der Innenstadt empfohlen. Dabei wurde explizit auf die mittlerweile erfolgte gestalterische Aufwertung des Kirchplatzes „St. Peter“ und des „Altstadtplatzes“ hingewiesen. Aber auch für die weiteren bedeutenden Stadträume bleibt weiterhin das Ziel, ein homogenes Gestaltungs- und Designkonzept zu entwickeln und dieses umzusetzen. Vor allem sollte hier eine abgestimmte Möblierung und eine harmonische Außenwerbung im Sinne einer hohen Gestaltqualität und eines Identitäts- und Wiedererkennungswertes angestrebt werden.

Für die Erarbeitung einer entsprechenden Gestaltungssatzung und den dazugehörigen Gestaltungsleitlinien in Abstimmung mit der Verwaltung ist nun die Beauftragung des Büros ArgusConcept aus Homburg erfolgt.

„Um keinen Wertverlust zu riskieren, muss die Innenstadt nicht nur gewahrt, sondern mittel- und langfristig verbessert werden“, erklärt Bürgermeister Marcus Hoffeld und fügt hinzu, dass die ansässigen Geschäftsleute sowie die Einwohnerinnen und Einwohner von einer attraktiven Kernstadt profitieren.

In einem ersten Schritt werden seitens des Büros aktuell die erforderlichen Grundlagen aufgenommen.

Da eine attraktive Innenstadt auch von der Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürgern lebt, wird in den weiteren Bearbeitungsschritten auch die Öffentlichkeit – zu der insbesondere die Immobilieneigentümer und die Gewerbetreibenden, aber auch alle weiteren interessierten Bürgerinnen und Bürger zählen – eingebunden.

Abschließend werden die städtischen Gremien über den Erlass der neuen Gestaltungssatzung sowie den dazugehörigen Leitlinien entscheiden. 

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