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Monika Bachmann überreichte Schecks für Merziger Vereine

Am vergangenen Freitag gab es für vier Merziger Vereine einen Grund zur Freude. Monika Bachmann, die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, war im Merziger Rathaus zu Gast und hatte Bewilligungsbescheide mitgebracht. In Anwesenheit von Bürgermeister Marcus Hoffeld überreichte sie dem Angelsportverein Besseringen, dem Verein für Heimatkunde, der The Fusion Academy und dem Verein Reiten für Kinder mit Behinderung einen Scheck in Höhe von jeweils 1.000€ als Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder.

Angelsportverein Besseringen: Der Verein, der die Heimstätte von Sportlerinnen und Sportlern aus der ganzen Südwestregion ist, steht auf den ersten Blick nicht so sehr im Rampenlicht. Betrachtet man sich das Innenleben des Vereins genauer, erkennt man die vorbildliche Jugendarbeit des mitgliederstarken Vereins. Viele Jugendliche angeln und fischen unter dem Dach des ASV Schwemlingen-Besseringen und sie sind auch sehr erfolgreich. Auch Erfolge bei Deutschen Meisterschaften und Teilnahmen bei Weltmeisterschaften sind für die Sportlerinnen und Sportler des ASV keine Seltenheit. Die Reisen innerhalb Deutschlands und an die Wettkampfziele in Europa werden zum großen Teil durch den Verein und privat getragen. Auch die Anschaffung der Angel-Utensilien ist sehr kostenintensiv. Zur Reinhaltung und Pflege der vom Verein gepachteten Gewässer bringen die Mitglieder des ASV Besseringen-Schwemlingen e.V. etliche Arbeitsstunden ein. Damit leisten sie nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern tragen auch zur Attraktivität der Kreisstadt Merzig im Bereich des Tourismus bei. So laden die idyllisch gelegenen Weiher in den Saarauen nicht nur an warmen Sommertagen zu einem Spaziergang ein.

Verein für Heimatkunde: Mit dem „B-Werk“ hat die Kreisstadt Merzig eine ganz besondere Sehenswürdigkeit anzubieten. Hierbei handelt es sich um das einzige komplett erhaltene Werk dieser Art des ehemaligen Westwalls. An jedem Sonn- und Feiertag sowie für Gruppen nach besonderer Vereinbarung besteht die Möglichkeit, dort Besichtigungstouren zu unternehmen. Das Konzept des „B-Werks“ sieht die Präsentation der beiden Schwerpunkte „Mahnmal des Krieges“ sowie „Westwall- und Bunkermuseum“ vor. Es soll dadurch auf Dauer als geschichtliches Zeugnis und Mahnmal für spätere Generationen erhalten werden. Gerade für die jüngere Generation vor Ort ist dieses ein wichtiger Mosaikstein, um die Geschichte der Region hautnah erleben zu können. Gleichzeitig sollte das Museum als eine Art der Abschreckung vor einer finsteren Zeit dienen, die in der Form hoffentlich keine Renaissance mehr erleben wird. Dargestellt wird im „B-Werk“ auch eine beeindruckende Ingenieurleistung, die die Errichtung einer solchen Anlage mit den technischen Mitteln der damaligen Zeit bedeutete. Um die Instanthaltung, die stetige Weiterentwicklung der Ausstellungsräume und die regelmäßige Öffnung des „B-Werks“ kümmert sich seit vielen Jahren der Verein für Heimatkunde Merzig. Bisher sind 10 der 44 Räume in nahezu Originalzustand restauriert worden. Die Vereinsmitglieder haben seit 2005 gemeinsam tausende Stunden ehrenamtlicher Leistung erbracht, um dies zu gewährleisten. Darüber hinaus führt der Verein unentgeltlich das Bürgerarchiv der Kreisstadt Merzig und bietet so allen Merziger Heimatforscherinnen und Heimatforschern einen Zugang zur Stadtgeschichte. Auch hier ist der Verein zuverlässiger und engagierter Partner der Kreisstadt Merzig.

The Fusion Academy: Im vergangenen Jahr hat sich ein weiterer Verein hier in Merzig neu, bzw. wieder niedergelassen. Die Vorsitzende des Vereins, Tamara Hoffeld, selbst mehrfache Weltmeisterin im Hip-Hop-Tanzen, ist bereits seit einigen Jahren immer wieder mit großem Einsatz für soziale Angelegenheiten aufgefallen. So leitete sie unter anderem (Tanz-)Projekte im Jugendhaus Merzig. In Zusammenarbeit mit der „2. Chance Saarland“ plant Frau Hoffeld nun, im Projekt BOB (Begegnung ohne Barrieren) auch inklusive Tanzangebote in Merzig durchzuführen. Mit dem Verein „The Fusion Academy“ gibt es in Merzig nun eine weitere Möglichkeit für Jugendliche, eine sinnvolle Freizeitgestaltung mit einer Mischung aus Sport, Kultur und Geselligkeit auszuleben.

Reiten für Kinder mit Behinderung: In einer kleinen Reitanlage im Merziger Stadtteil Fitten haben zahlreiche Kinder und Jugendliche mit den unterschiedlichsten Handicaps seit mehr als 20 Jahren die Chance, ihre Fähigkeiten im Reiten von Pferden auszubauen. Seit 1998 wird dies vom Verein „Reiten für Kinder mit Behinderungen e.V.“ ermöglicht, der diese sportliche Betätigung mit dem Gedanken der Inklusion verbindet. Ein beständiges Reitangebot anzubieten, das für die betroffenen Familien auch bezahlbar ist: Das ist das Projektziel, das der Verein sich gesetzt hat. Die Mitglieder des Vereins sehen sich dabei selbst als die Personen, die zwischen den Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und den Pferden vermitteln. Diese Arbeit trägt zum Gewinn an Lebensqualität für alle Beteiligten bei, und macht sie dadurch besonders wertvoll und fördernswert. Naturgemäß verursacht die Haltung von Pferden sehr hohe Kosten. Um diese Kosten für die Familien der Kinder möglichst klein zu halten, ist der Verein in hohem Maße auf Spenden angewiesen.

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