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Buntes Markttreiben beim 11. Merziger Mondscheinmarkt

Wie Sterne am Himmel leuchten die Lichter und Kerzen und verwandeln die Merziger Fußgängerzone und den Seffersbach in ein strahlend helles Lichtermeer.

Bei den ersten frostigen Temperaturen und unter sternenklarem Himmel schlendern die Besucher des 11. Merziger Mondscheinmarktes in aller Ruhe vorbei an einer Fülle von Ständen und Attraktionen. Von weitem dringen mittelalterliche Klänge von Flöten, Gitarren und Gesang in die Ohren, während sich die Hände an einem heißen Getränk wärmen und der Duft von heißem Apfelpunsch mit einem Hauch von Zimt derweil in die Nasen zieht. Indessen beginnen die neugierigen Augen der Kinder beim Beobachten der Lichter und bei den jonglierenden Gauklern zu funkeln und zu staunen.

Der 11. Merziger Mondscheinmarkt verwöhnte auch in diesem Jahr wieder alle Sinne der Besucher. Passend zum Motto „Probieren, ausprobieren, genießen“ boten überregional angereiste Markthändler vielerlei Köstlichkeiten wie knusprigen Flammkuchen, herzhafte Griebenschmalz-Brote oder gegrillten Lachs über der offenen Flamme sowie allerlei Kunstfertigkeiten wie selbst gestrickte oder gehäkelte Mützen, Schals oder Decken an. Wer es deftiger mochte, griff bei der Wildwurst zu. Und wer Lust auf Süßes verspürte, dem ließen Waffeln und Crêpes mit Nutella, Zimt oder Sahne keine Wünsche offen.

Bei der offiziellen Eröffnung des Mondscheinmarktes begrüßte Bürgermeister Marcus Hoffeld, von dem „jeder Merziger ein Bild in der Kemenate besitzt“, wie Herold Pill von Neustadt witzelte, die Gäste und Besucher. Angesichts des Besucheransturms „sieht man, wie gut der Merziger Mondscheinmarkt Anklang findet“, sagte der Bürgermeister. „Getreu dem diesjährigen Motto ‚Probieren, einkaufen, genießen‘ halten viele Markthändler in der Fußgängerzone ihre kulinarischen Köstlichkeiten bereit und bieten ein einmaliges Erlebnis“, verkündete er. Dafür sprach der Bürgermeister seine Dankbarkeit aus: „Unser Dank gilt neben dem Veranstalter, der Agentur Mondscheinmarkt, dem Stadtmarketing der Kreisstadt Merzig, dem Altstadtförderverein, dem VHG sowie ganz besonders den vielen Schaustellern und auch Besuchern“. Des Weiteren unterstrich Hoffeld: „Mit der Sparkasse Merzig-Wadern, den Merziger Stadtwerken sowie der Agentur Schneider und dem VHG hat die Kreisstadt starke Partner an der Seite“, die die Veranstaltung als Sponsoren unterstützten.

Herold Pill, auch bekannt als Thorsten Schördling, führte das „Volke von Merzig“ auf humorvoll-charmante Weise und in althochdeutscher Sprache durch das Programm des Abends. Abseits der Einkaufsmöglichkeiten sorgten Gaukler wie Patut und verschiedene weitere Künstler für eine unterhaltsame Gestaltung der späten Stunden. Dazu zählte zum Beispiel die saarländisch-irische Band „Last Order“, deren irische und englische Popsongs sowie amerikanische Folk- und Bluegrass-Songs durch die Nacht hallten. Eine besondere Irish-Pub-Atmosphäre entstand neben Gitarren und Mandolinen durch die sogenannten Tin Whistles, irische Flöten.

Das Spielleute-Trio „Dopo Domani“ ließ ebenfalls mittelalterliche Musik erklingen und präsentierte darüber hinaus Gaukelei und Mittelalter-Klamauk. Mit Possen, Taschenspielertricks und Narreteien ließen sie die alten Tage in Merzig neu aufleben. Nicht fehlen durften überdies die Trink- und Tanzlieder der „Heidweilers“. Jan Rolph von Heidweiler und sein holde Dame Helene von Holzerode entführte die Besucher mit ihren mittelalterlichen Instrumenten und ihrem Gesang in die Welt des Mittelalters und boten Kompositionen aus zehn Jahrhunderten, während sie durch die Straßen der Innenstadt zogen und Groß und Klein verzückten.

In den frühen Abendstunden gab es außerdem für die Kinder eine gemeinsame Bastelaktion mit Sonni Sonnenschein unterhalb des historischen Rathauses. Zu Wahrsagern und Orakeln gesellten sich rund 100 Markthändler, die mit handgemachten Windlichtern, Seifen, Kerzen und vielen weiteren Ständen mit Geschenk-Accessoires für ein reichhaltiges Angebot sorgten. Darüber hinaus gab es für Gaumenfreude heimischen Honig, Liköre, Käse, selbstgemachte Schokolade, Baguettes, eine Whisky-Verkostung und Frisches vom lokalen Bauern. Unter anderem neu dabei war Marie‘s Käsehütte, wo Besucher originalen Raclette direkt geschmolzen über Kartoffeln mit Lachs oder Schinken oder auf frischem Baguette genießen konnten.

Auch die Merziger Kaufmannschaft unterstützte die Traditionsveranstaltung und erweiterte ihre Öffnungszeiten bis 23 Uhr in der Fußgängerzone. So hatten die Gäste des Marktes die Gelegenheit, bis in die späten Abendstunden dem bunten Treiben auf der Straße zu entfliehen und durch die Merziger Geschäfte zu bummeln.

Ein weiterer Publikumsmagnet und Highlight des Mondscheinmarkts war die Feuershow der „Les enfants du Feu“ (den Kindern des Feuers) am Gustav-Regler-Platz, bei der Feuerspucker, tanzende Fackeln und Funken gemeinsam mit der Musik ein spektakuläres Zusammenspiel ergaben und den Seffersbach in ein mystisches Licht tauchten.

Bildergalerie

Mondscheinmarkt_Fußgaengerzone_Besucher
Besucher des Mondscheinmarkts schauen sich die vielen Angebote der Verkaufsstände an.
Ein Mann jongliert und viele Besucher des Mondscheinmarkts gucken zu,
Einige Ehrengäste stehen auf der Bühne beim Mondscheinmarkt. Bürgermeister Hoffeld hält eine Rede.
Mondscheinmarkt_Stand
Mondscheinmarkt_Stadthaus
Mondscheinmarkt_Feuershow_Seffersbach
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