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Merziger KiTas und Schulen seit Montag, dem 16. März 2020 geschlossen!

Notbetreuung an städtischen KiTas / Schulen wird errichtet

Nachdem seit Montag, dem 16. März 2020 alle Kindertageseinrichtungen und Schulen aufgrund der aktuellen Situation geschlossen sind, müssen alle Eltern und Erziehungsberechtigten grundsätzlich für eine eigenorganisierte Betreuung ihrer Kinder sorgen.

Lediglich in besonderen Ausnahmen konnte eine Notfallbetreuung in Anspruch genommen werden. Dieses Angebot richtete sich grundsätzlich an Eltern und Erziehungsberechtigte, die beide in der Daseinsvorsorge tätig sind und keine Betreuung ihrer Kinder regeln können. Darunter fielen insbesondere die folgenden Gruppen:

  • hauptamtliche Feuerwehr
  • Polizei
  • Strafvollzugsdienst
  • Rettungsdienst
  • medizinische Einrichtungen inkl. Apotheken
  • stationäre Betreuungseinrichtungen
  • ambulante und stationäre Pflegedienste
  • die Produktion und Versorgung von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs
  • kritische Infrastruktur

Das Angebot richtete sich auch an berufstätige Alleinerziehende, sofern keine anderweitige Betreuung der Kinder möglich und der Bedarf nachvollziehbar begründet ist.

Es können nur Kinder im Bereich der KiTas zwischen 0 und 6 Jahren und bei den Grundschulen zwischen 6 und 12 Jahren betreut werden.

Sofern Eltern oder Erziehungsberechtigte zu dieser Personengruppe gehören und eine Betreuung des Kindes nicht gewährleistet war, konnten diese einen Notbetreuungsplatz im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten erhalten. Voraussetzung war, dass das Kind eine städtischen KiTa oder Grundschule besucht.

Anhand einer Prioritätenliste wurden die Notbetreuungsplätze vergeben. Geöffnet sind die Einrichtungen von 8:00 bis 16:00 Uhr.

Mit guten Beispiel geht die Kreisstadt Merzig voran und hat für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Merzig, die im Rahmen der Notbetreuung keinen Platz erhalten haben, eine betriebsinterne Notfallbetreuung eingerichtet. Diese besteht aus insgesamt zehn Betreuungsplätzen und kann ab Mittwoch, dem 18. März 2020 erstmals genutzt werden. Die Plätze wurden ebenfalls anhand von Prioritäten vergeben.

Marcus Hoffeld appelliert an die Arbeitergeber der Stadt sofern möglich ebenfalls Betreuungsplätze einzurichten. „Die Solidarität und Hilfsbereitschaft ist überwältigend. Ein großes Dankeschön an alle, die in dieser außergewöhnlichen Zeiten zusammenstehen!“

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