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Im Einsatz gegen Schnee und Eis

Baubetriebshof ist auf den Winterdienst gut vorbereitet

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Merziger Baubetriebshofes sind auf den Winter 2020 gut vorbereitet. Sofern die Temperaturen in den nächsten Tagen und Wochen weiter sinken, können Schnee und Eis besondere Anforderungen an die Verkehrsteilnehmer stellen. Daher ist die Lagerhalle des Baubetriebshofes mit rund 600 Tonnen Streumittel gefüllt und im Bedarfsfall können kurzfristig weitere Nachlieferungen bestellt werden.

Rund 30 Fahrerinnen und Fahrer des Baubetriebshofes werden je nach Wetterlage mobilisiert. Um eine kontinuierliche Einsatzbereitschaft für die Winterdienstsaison zu garantieren, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sieben Kolonnen eingeteilt, welche jeweils über eine Besetzungsstärke von drei bis vier Personen verfügen. Verstärkt werden sie darüber hinaus durch vier flexibel einsetzbare Ersatzfahrer und durch Unternehmen, die die Räumung von drei Bezirken übernehmen. Innerhalb der Kolonne wechseln wöchentlich die Fahrer zwischen der Rufbereitschaft und Freizeit ab. Der Winterdienst wird zum Schutz der Mitarbeiter im Schichtsystem durchgeführt und beginnt montags bis freitags um 4:00 Uhr und am Wochenende um 7:30 Uhr. Sofern es die Wetterlage erfordert, werden die Mitarbeiter zum Dienst gerufen und starten nach dem Eintreffen auf dem Betriebsgelände mit der Beladung der Fahrzeuge mit Auftausalz. Im Anschluss wird mit der Durchführung des Räum- und Streudienstes begonnen. Für diese Arbeit stehen sechs Streuwagen und vier Traktoren bereit.

Im Streuplan sind 130 km städtische Straßen aufgenommen und im Einsatzfall stehen zusätzlich 24 Mitarbeiter für Bürgersteige und Plätze zur Verfügung.

In erster Priorität wird sich um die verkehrswichtigen und gefährlichen Hauptverkehrsadern und Knotenpunkte gekümmert. Ziel ist es, diese Objekte bis zum Berufsverkehr geräumt und gestreut zu haben. Erst wenn diese Aufgabe erfüllt, erneute Beeinträchtigungen ausgeschlossen und personelle Ruhezeiten nicht erreicht sind (die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an solchen Tagen zehn Stunden und mehr im Einsatz), werden die Nebenstraßen von Schnee und Eis befreit. Eine gesetzliche Verbindlichkeit hierzu besteht nicht.

An Gefahrenpunkten sind ferner Streukisten aufgestellt. Der Bürger kann sich nach Bedarf mit dem in den Streukisten befindlichen Streugut in einer Notlage selber helfen. Das Streugut in diesen Behältern dient jedoch nicht dazu, dieses für den privaten Gebrauch zu entnehmen.

Aber auch Grundstückseigentümer und Anlieger haben Verpflichtungen. Gehwege, die an ein Grundstück grenzen, müssen von den Eigentümern in einer Breite geräumt und gegebenenfalls gestreut werden, dass zwei Fußgänger aneinander vorbei kommen. Dies entspricht einer Breite von 1,00 bis 1,5 Meter. Dabei soll der Umwelt zuliebe Streusalz nur bei extremen Wetterlagen wie Eisregen oder überfrierender Nässe sowie an heiklen Stellen wie Treppen oder Strecken mit starkem Gefälle zum Einsatz kommen.

Die Streu- und Räumungspflicht gilt werktags zwischen 7:00 und 20 Uhr und an Sonn- sowie gesetzlichen Feiertagen von 8:00 bis 20:00 Uhr.

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