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Gesunde Ernährung mithilfe von Merziger Streuobst

Kein anderes Symbol steht so eindeutig für Merzig wie der Apfel. Dabei hat nicht nur die Frucht an sich einen Wiedererkennungswert, der auch weit über die Stadtgrenzen hinaus mit der Kreisstadt Merzig verbunden wird – ebenfalls sind die daraus hergestellten Produkte, wie z.B. Viez und Apfelsaft, Aushängeschilder der Region.

Der Apfel als solcher ist jedoch nicht nur repräsentativ für die Stadt Merzig, er eignet sich auch als Bestandteil einer gesunden Ernährungsweise. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt beispielsweise den täglichen Konsum von fünf Portionen Obst und Gemüse. Dafür liefern die Merziger Streuobstwiesen einiges an Früchten. Im Gebiet der Kreisstadt Merzig stehen etwa 58.000 Obstbäume in den Streuobstwiesen, was fast 10 Prozent des gesamten saarländischen Streuobstbestandes ausmacht. Mehr als die Hälfte aller Merziger Obstbaumbestände sind dabei Apfelbäume. Deren Früchte sind Lieferanten für viele Stoffe: Äpfel beinhalten nicht nur Vitamine, wie z.B. Vitamin C, sondern auch Mineralstoffe, Kalium und Kalzium, einfach verdauliche Kohlenhydrate in Form von Trauben- und Fruchtzucker sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Außerdem ist der Ballaststoff Pektin enthalten. Da der Großteil der Vitamine und der Pflanzenstoffe unterhalb der Apfelschale oder direkt darin enthalten ist, wird zum Verzehr der Frucht inklusive der Schale geraten. Dabei lassen sich Äpfel beispielsweise als Snack zwischendurch, im Obstsalat, als Zutat im Müsli oder im Salat sowie, zusammen mit anderem Gemüse und Obst püriert, als Smoothies genießen.

Zudem lässt sich auch die freiwillige Abgabe eigener Äpfel leicht umsetzen. Wer in Merzig selbst Obstbäume auf frei zugänglichen Wiesen besitzt, diese jedoch nicht aberntet, kann die Früchte ganz einfach für andere freigeben: durch ein gelbes Band, das um den Baumstamm gebunden wird. Dieses Zeichen teilt mit, dass die Früchte des gekennzeichneten Baumes ohne weitere Erlaubnis und kostenlos von anderen Personen für deren Eigenbedarf geerntet werden dürfen. Auf diese Weise lässt sich das gesunde Obst unkompliziert weitergeben und damit im besten Fall die Verschwendung von Lebensmitteln eindämmen. Beim Ernten des Obstes darf der Baum selbstverständlich nicht beschädigt werden und es dürfen nur die Früchte der Bäume gepflückt werden, die tatsächlich durch ein Band dafür ausgewiesen sind.

In Merzig ist es also unkompliziert, sich gleichzeitig gesund und regional zu ernähren: dazu kann man ganz einfach auf das leckere Obst mit seinen vielen guten Inhaltsstoffen zurückgreifen, das praktisch direkt vor der Haustür wächst.

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