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GEPÄCK ABLADEN, GERÄTE AUFLADEN

Neue E-Ladestationen in der Merziger Innenstadt

Nach freiem WLAN der Stadtwerke Merzig GmbH folgt nun einfaches und bequemes Akkuladen in der Merziger Innenstadt – und das sowohl fürs Elektrofahrrad als auch für mobile Endgeräte.

Künftig dürfen sich nicht nur Besitzer eines Elektrofahrrades über eine frische Akkuladung mitten in der Innenstadt freuen: Die Stadtwerke Merzig GmbH haben gemeinsam mit der Kreisstadt Merzig neue Ladestationen errichtet, an denen gegen Münzeinwurf auch Akkus mobiler Endgeräte wie Smartphones aufgeladen werden können. Die Geräte werden dazu in Schließfächer gesperrt, in denen zugleich Fahrradhelme und kleinere Rucksäcke Platz finden. Lediglich das eigene Ladekabel muss man selbst mitbringen.

In den Genuss dieser neuen E-Ladestationen kommen Bürger oder Gäste der Stadt am Wolfspark Werner Freund, in der Fußgängerzone, am Kirchplatz St. Peter, am Hauptbahnhof und demnächst auch im Merziger Stadtpark.

„Die neuen Ladestationen wurden mithilfe unserer Richtlinie zur Förderung regionaler Klimaschutzprojekte und der Elektro-Fahrrad-Mobilität umgesetzt. Durch das Förderprogramm kann die Einrichtung von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität mit bis zu 80 Prozent gefördert werden. Auch andere klimafreundliche Projekte sind förderfähig“, erklärt Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Sie sieht in der Umsetzung der Ladestationen nicht nur eine Verbesserung der Infrastruktur, sondern auch die Chance, den Radverkehr nachhaltig zu stärken. „Fahrradfreundliche Orte werden als sympathisch und lebenswert wahrgenommen: Sie ziehen Familien an und strahlen Lebendigkeit aus. Radverkehr steht daher nicht nur für nachhaltige und gesunde Mobilität, sondern auch für moderne Städte und Gemeinden. Ich freue mich, dass Merzig hier mit gutem Beispiel vorangeht und das Förderprogramm nutzt.“

Für Merzig bedeutet das: Rund 120.000 Euro der Gesamtkosten, die sich in etwa auf 180.000 Euro belaufen, werden gefördert. Die fehlenden 60.000 Euro finanzieren die Stadtwerke Merzig GmbH über ein Contractingmodell: Sie übernehmen die Planung, Errichtung und Finanzierung der Ladeinfrastruktur und deren Bewirtschaftung für die nächsten zehn Jahre. Danach geht alles in das Eigentum der Kreisstadt Merzig über.

Für Bürgermeister Marcus Hoffeld sind die E-Ladestationen ein weiterer wichtiger Schritt, um das Radfahren in Merzig attraktiver zu gestalten. „Wenn mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen, gibt es weniger Autos auf den Straßen, und entsprechend entspannter ist die Verkehrslage in Bezug auf Staus, Lärm und Abgase“, erklärt Hoffeld und sieht in der zunehmenden Beliebtheit von E-Bikes ein hohes Zukunftspotential. Dabei sprach der Bürgermeister seinen Dank den Stadtwerken Merzig, für die Umsetzung des Projektes und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, für die finanzielle Förderung, aus.

„Mit den neuen Stationen möchten wir einen weiteren wichtigen Impuls zur Förderung von Elektromobilität geben – auch im boomenden Markt von E-Bikes“, erklärt Daniel Barth, Geschäftsführer der Stadtwerke Merzig GmbH. Für die Stadtwerke eine folgerichtige Entscheidung: „Immerhin haben wir inzwischen das dritte Elektroauto in unseren Fuhrpark aufgenommen“, berichtet Daniel Barth. Die Infrastruktur in Merzig wächst: Ladestationen für E-Autos betreiben die Stadtwerke Merzig am Bahnhof sowie auf den Parkplätzen vor DAS BAD und vor dem Stadtwerkegebäude. Ebenso wie alle bisherigen Ladestationen der Stadtwerke Merzig GmbH versorgen auch die neuen praktischen Schließfächer mit Lademöglichkeit für mobile Endgeräte ihre Nutzer mit Ökostrom. „Nur so macht Elektromobilität überhaupt Sinn“, betont Barth weiter.

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