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Gedenkstunde zum Volkstrauertag

Totengedenken, Kranzniederlegung und Mahnung zum Frieden

Am Volkstrauertag dem “Tag der Mahnung zum Frieden“ lud die Kreisstadt Merzig und der Kreisverband Merzig-Wadern im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zur Gedenkveranstaltung in die Trauerhalle des Friedhofs Probsteistraße ein. „80 Jahre nach dem Überfall auf Polen“ war das Motto der diesjährigen Gedenkfeier. Die Gedenkveranstaltung wurde durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Chor des Peter-Wust-Gymnasium Merzig, dem Fallschirmjägerregiment 26 Merzig, dem VdK Ortsverband und Kreisverband Merzig sowie der Merziger Feuerwehr. Der Chor des PWG eröffnete das Programm mit einem Musikbeitrag zum Thema. Die einleitenden Worte hielt Bürgermeister Marcus Hoffeld. Er gedachte der Opfer von Krieg und Terror und den vielen Menschen, die unnötig gestorben sind. Er gedachte den vielen Frauen, die auf ihre Männer warteten. Er machte auch deutlich, dass der Volkstrauertag uns ins Gedächtnis rufe, wofür die Menschen gestorben sind und bezeichnete die Zeit als unvorstellbares Kapitel in unserer Geschichte. Marcus Hoffeld betonte, dass sich so etwas nie mehr wiederholen darf. Man müsse Nein sagen gegen Fremdenhass. So seien alle Menschen die in unserer Stadt leben ein Teil unserer Gesellschaft und unserer Stadt. Der Bürgermeister machte deutlich, dass alle, die zu dieser Gedenkfeier gekommen sind, sich für das Leben und ein friedliches Miteinander entschieden hätten. Nach den Worten des Bürgermeisters folgte ein Beitrag am Klavier von Schülerin Julia Berger, der Tochter des Chorleiters Thomas Berger. Sie schrieb selbst ein Lied über einen jungen Soldaten, der den Marschbefehl erhielt und sich anschließend seine Gedanken machte. Danach sprach Bürgermeister Hoffeld zum Totengedenken: „Wir denken heute an die Opfer von Krieg und Gewalt, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren. Wir gedenken aller, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk oder einer anderen Rasse angehörten, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde. Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten. Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und andere Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren. Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind. Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten und teilen ihren Schmerz. Unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der Welt.“

Nach einem weiteren Lied des Chores des PWG bedankte sich der Bürgermeister bei allen die bei der Organisation dieser Gedenkfeier unterstützend teilnahmen. Außerdem bedankte er sich bei Heiko Britz und Dieter Ernst und bei allen, die zur Gedenkfeier gekommen sind. Im Anschluss an die Gedenkfeier fand auf dem Friedhof Propsteistraße die Kranzniederlegung statt, bei der Bürgermeister Hoffeld den Kranz der Kreisstadt Merzig niederlegte.

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