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Ergebnisse der Kundenbefragung

Merzigerinnen und Merziger nennen ihre Wünsche für die Innenstadt

Um die Wünsche der Merziger Bevölkerung besser kennenzulernen hat die Kreisstadt Merzig im Frühjahr 2022 eine Online-Befragung durchgeführt. Ziel war es, mit Hilfe der Kundenmeinungen neue und weitere Inspirationen zu sammeln, um die Attraktivität der Innenstadt zu verbessern.

Die Beteiligung an der Umfrage war leider nicht so hoch wie erhofft, dennoch liegen der Kreisstadt Merzig wertvolle Rückmeldungen vor. Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt besonders während der Corona-Pandemie das „Merziger Viezfest“ vermisst haben. Aber auch der „Mondscheinmarkt“ war ein Event, das häufig als vermisst genannt wurde. Darüber hinaus ist der Wunsch nach weiteren überregionalen Künstlerinnen und Künstlern und einen Flohmarkt durchzuführen.

Auch der Wunsch nach weiteren Geschäften ist vorhanden. So vermissen die Merzigerinnen und Merziger unter anderem ein „H&M“, einen „Rettermarkt“, einen Musikladen, ein Babyfachgeschäft, einen Elektrofachmarkt oder ein „Nanu Nana“ in der Innenstadt. Im Bereich der Gastronomie würden sich die Teilnehmenden unter anderem über ein „Pizza Hut“ oder ein „Dunkin’ Donuts“ freuen.

Neue Anregungen im Bereich von Events und Veranstaltungen gab es ebenfalls durch die Umfrage. Dabei wurde neben einem „Human Soccer-Turnier“ sowie einem Mittelaltermarkt und einer Genusswanderung die Durchführung von mehr Ferienfreizeiten genannt. Darüber hinaus würden sich einige Teilnehmer auch über mehr Graffiti-Projekte freuen.

Die Idee zu der Umfrage stammt von Bürgermeister Marcus Hoffeld und wurde von den Fachbereichen Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing mit Unterstützung der Social Media-Beauftragten der Kreisstadt umgesetzt.

Ein positives Fazit über die Ergebnisse zieht auch der Bürgermeister, dem die Umfrage gezeigt hat, dass Merzig bereits über ein breites Spektrum an interessanten Geschäften sowie überdurchschnittlich viele Veranstaltungen von überregionalem Interesse verfügt. So hat die Kreisstadt Merzig beispielsweise selbst während der Pandemie-Zeit Kirmes-Veranstaltungen und ähnliche Outdoor-Events in angepasster Form durchgeführt.

„Die Merziger Innenstadt punktet durch eine Vielzahl an inhabergeführten Geschäften, durch tolle Events, leichte Erreichbarkeiten und eine hohe Aufenthaltsqualität. Dennoch hat die Umfrage gezeigt, dass es noch Verbesserungspotenzial gibt und wir in Zukunft weiter an der Attraktivität unserer Innenstadt arbeiten müssen“, erklärt Hoffeld und dankt allen, die sich an der Umfrage beteiligt haben.

Mit den neuen Erkenntnissen gilt es jetzt im gemeinsamen Verbund zwischen Einzelhändlern, dem Verein für Handel und Gewerbe und dem Team der Kreisstadt Merzig neue Impulse für einen Besuch in der Innenstadt zu setzen.

Grenzen sind der Kreisstadt Merzig leider gesetzt, wenn es um die Ansiedlung und Expansion von Geschäften geht, die beispielsweise nur in Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern gehen. Die Wirtschaftsförderung kann nur regelmäßige Akquisen betreiben und eruieren, wer vom Profil nach Merzig passt. Wer sich letztendlich ansiedelt ist eine privatwirtschaftliche Entscheidung. „Bei all unseren Bestrebungen sollen natürlich die Kundinnen und Kunden im Fokus stehen, die durch ihren Besuch und ihr Kaufverhalten die Innenstadt erst mit Leben füllen“ so der Bürgermeister abschließend.

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