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DAS BAD öffnete am 6. Juli 2020 mit besonderem Sicherheits- und Hygienekonzept

In allen Bereichen erwarten die Besucher zahlreiche Erneuerungen

Nachdem im Vorfeld der Aufsichtsrat der Merziger Bäder GmbH zugestimmt hatte, öffnete DAS BAD am Montag, 6. Juli 2020, nach fast viermonatiger Schließung wieder seine Türen.

Der Betrieb des BADes ist vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie nur auf der Grundlage eines Hygiene- und Sicherheitskonzepts, das besondere Schutzvorkehrungen beinhalten muss, zulässig.

Zur Sicherstellung des Mindestabstandes muss insbesondere eine Begrenzung der Besucherzahlen vorgenommen werden. Wie Geschäftsführer Martin Siemon bei einem Pressetermin im BAD am vergangenen Freitag erläuterte, ist mit Blick auf Wasser- und Liegeflächen sowie Plätze in den Gastronomiebereichen und den Saunakabinen eine maximale Besucherzahl von 700 Besuchern erlaubt, aufgeteilt in 350 Gäste in der Wasserwelt und weitere 350 in der Thermal- und Saunawelt. „Aufgrund der reduzierten Besucherzahl steigt allerdings auch das Wohlbefinden für unsere Gäste. Somit hat jeder Badegast ausreichend Platz im Wasser, es stehen genügend Liege- und Sitzmöglichkeiten für unsere Gäste bereit und ein Mundschutz muss nur vom Eingang bis zum Umkleidebereich getragen werden. Im Eingangsbereich ist allerdings das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung sowie das Desinfizieren der Hände unerlässlich“, so Siemon weiter.

„In der Thermal- und Wasserwelt können alle Becken mit ihren Attraktionen genutzt werden. Die Sprunganlage und die Wasserrutsche können ebenfalls genutzt werden, müssen allerdings regelmäßig für Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen geschlossen werden“, informierte Bäder-Geschäftsführer Thomas Klein. Um den Mindestabstand in den Saunakabinen einhalten zu können, werden die gesperrten Sitzflächen mit bedruckten Handtüchern versehen. Aufgüsse werden in abgespeckter Form durchgeführt, der aufsteigende Wasserdampf darf beim Aufguss nicht verwedelt werden und auf das Reichen von Zugaben muss verzichtet werden.

Zur Einhaltung der Regeln und zur Umsetzung der erforderlichen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen wird das Personal in DAS BAD deutlich erhöht, auch ein Sicherheitsdienst wird dauerhaft vor Ort sein.

Die Verantwortlichen haben die Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie seit Mitte März sinnvoll genutzt, um DAS BAD für die Besucherinnen und Besucher herauszuputzen. Alle Bereiche wurden durch zahlreiche Maßnahmen weiter aufgewertet.

„Wir haben unsere Therme fast komplett generalüberholt und in allen Bereichen weiterentwickelt“, betonte der Bürgermeister Marcus Hoffeld. „Alle Gäste können sich ab sofort auf noch mehr Komfort und Erholung freuen“, zeigte sich Hoffeld überzeugt und empfiehlt allen, sich persönlich ein Bild von der neu gestalteten Einrichtung zu machen.

Auch die üblicherweise im September stattfindende Revision wurde vorverlegt und alle im zweiten Halbjahr geplanten Modernisierungs- und Verschönerungsmaßnahmen während des Schließungszeitraums durchgeführt. Für die in diesem Zusammenhang gezeigte Flexibilität dankte Martin Siemon allen beteiligten Firmen sowie den eigenen Mitarbeitern, die in der Schließphase zahlreiche, ansonsten untypische Arbeiten, wie beispielsweise Gartenpflege- oder Reinigungsarbeiten, übernommen haben. „Dadurch konnten wir unsere Ausgaben reduzieren“, unterstrich Siemon.

„Neben den ohnehin in diesem Jahr geplanten Maßnahmen haben wir während der Schließung auch zahlreiche Arbeiten durchgeführt, die eigentlich in den kommenden Jahren erst vorgesehen waren“, berichtete Thomas Klein. Diese Maßnahmen, darunter aufwendige Arbeiten am Sprungturm, Edelstahlarbeiten an der Rutsche und den Startblöcken und Betonsanierungen an den Becken, hätten nur bei mehrwöchiger Schließung der betroffenen Bereiche durchgeführt werden können und entfallen nun somit in den Folgejahren.

In der „Wasserwelt“ wurden aufwendige Sanierungsmaßnahmen an den Duschwasserleitungen durchgeführt. Der Außenbereich der Wasserwelt präsentiert sich jetzt durch ein attraktives Wandbild, Sand, Palmen und Liegestühle in Strandatmosphäre.

Im Gesundheitsbereich – der „Thermalwelt“ – wurde der Farb- und Klanglichtraum umgestaltet und atmosphärisch aufgewertet. Beim Kneipp-Becken wurde ebenfalls ein neues Wandmotiv angebracht. „Die augenscheinlichste und attraktivste Neuheit ist unsere neue Viezsauna in der Saunawelt“, sagte Martin Siemon im Beisein der beiden Viezprinzessinnen Jana Weiten und Celina Fischer. Die ursprüngliche 60-Grad-Kräutersauna wurde aufwendig saniert, erneuert und in Anlehnung an das für Merzig markante Thema Viez umbenannt. Auch die Blockhaussauna und die Außendusche im Saunagarten wurden saniert. Außerdem hat die Saunawelt einen neuen Farbanstrich erhalten und die Anzahl der Haken für Bademäntel und Handtücher wurde verdoppelt.

Neben neuen Sonnenliegen und –schirmen, die die Aufenthaltsqualität für Besucher künftig weiter verbessern, sind die Schränke im Umkleidebereich der Thermal- und Saunawelt mit neuen Schlössern ausgestattet worden. „Durch dieses neue Schranksystem konnten wir die Sicherheitsstandards für unsere Gäste weiter erhöhen“, unterstrich Thomas Klein. Auch in Bereichen des BADes, die die Gäste nicht wahrnehmen, die aber für einen reibungslosen Betrieb von großer Bedeutung sind, wurde investiert: so konnten während der 16-wöchigen Schließung große Teile der Gebäudeleittechnik umgestellt werden, was während des laufenden Betriebes aufgrund möglicher Störungen wesentlich riskanter gewesen wäre.

Der Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende der Merziger Bäder GmbH, Marcus Hoffeld, appellierte an das Verantwortungsbewusstsein und die aktive Unterstützung aller Badegäste. „Insbesondere zur Einhaltung des Mindestabstandes ist ein diszipliniertes Verhalten aller Besucher sowohl in den Becken als auch in den Saunakabinen dringend erforderlich. Damit ein Badebetrieb unter diesen besonderen Umständen funktionieren kann, müssen sich alle Gäste an die Regeln halten und aufeinander Rücksicht nehmen.“ Auch wenn der BAD-Besuch Corona-bedingt etwas eingeschränkt ist, wünscht Bürgermeister Hoffeld „allen Bürgerinnen und Bürgern, die die diesjährigen Ferien in der Heimat verbringen, viel Freude und Erholung in unserem BAD, das insbesondere nach unseren zahlreichen Verschönerungsmaßnahmen immer ein lohnendes Ziel darstellt.“

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