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Bundeswehrrekruten legen feierliches Gelöbnis ab

Mit der Hand auf der deutschen Flagge schwören sie, der Bundesrepublik zu dienen sowie das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen. Ihr feierliches und öffentliches Treuegelöbnis zu Deutschland legten 89 Rekruten der Ausbildungs- und Unterstützungskompanie des Fallschirmjägerregiments 26 auf dem Parkplatz der Merziger Stadthalle ab – mit dabei sind sieben Frauen.

Die öffentliche Abnahme eröffne die Möglichkeit, den Rückhalt aus der zivilen Gesellschaft zu spüren, wie Oberstleutnant Markus Hafner sagte. „Sie zeigt: Sie sehen den Dienst nicht als Selbstzweck, sondern stellen sich in den Dienst der Verteidigung“, konstatierte er. Denn dass Freiheit und Frieden kein Gewohnheitsrecht seien, zeigen zahlreichen Krisen auf der Welt, wie Hafner erläuterte. Auf die neuen Soldaten warten Gefahren, denen sie sich tapfer stellen müssen. „Aber tapfer zu sein, heißt nicht furchtlos zu sein“, hielt er fest. „Als Bundeswehrsoldaten werden Sie Ihren Beitrag dazu leisten, mit Leib und Leben für Ordnung einzutreten und Land sowie die Verbündeten zu verteidigen“.

Zu Beginn seiner Rede begrüßte Bürgermeister Marcus Hoffeld den Brigadegeneral Dirk Faust, Oberst Klaus Peter Schirra, Oberstleutnant Markus Hafner sowie alle Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft. Seinen besonderen Willkommensgruß richtete er an die 89 Rekrutinnen und Rekruten, die ihr feierliches Gelöbnis ablegten. „Sie stehen heute im Mittelpunkt“, sagte Hoffeld. „Mit Ihrem Gelöbnis bekennen Sie sich zum Dienst für die Gemeinschaft und zum Schutz von Recht und Freiheit. Für diese Entscheidung gebührt Ihnen unser Respekt und unsere Anerkennung. Denn Sie sind als Soldat auch bereit, persönlich hohe Risiken einzugehen. So können und müssen Sie immer wieder Ihre Hilfsbereitschaft, Ihre Haltung, Ihre Menschlichkeit und Ihren Mut unter Beweis stellen“, betonte der Bürgermeister. Die Durchführung des Gelöbnisses deutete Hoffeld als Versprechen, das sowohl für die militärische als auch für die zivile Seite gelte: „Wir sind beide Teile dieser Gesellschaft, wir wollen beide, dass Frieden herrscht, und wir wollen beide das Recht und Freiheit aller Menschen schützen, die hier leben“, sagte Bürgermeister Marcus Hoffeld, der zudem die Verbundenheit der Kreisstadt und ihrer Bürger zu den Soldaten auf der Ell hervorhob. „Unser Verhältnis zwischen Militär und ziviler Bevölkerung ist traditionell ausgezeichnet und beruht auf gegenseitiger Hilfsbereitschaft. Dabei haben sich die Soldaten höchstes Ansehen erworben, da sie immer zu Stelle waren und geholfen haben, wenn „Not am Mann war“, erklärte Hoffeld. Er wünschte den Wehrpflichtigen einen erfüllenden Dienst sowie viel Gesundheit und Unversehrtheit. „Glück ab!“

In ihrer dreimonatigen Grundausbildung zum Soldaten lernten die Rekruten, sich in die militärische Gemeinschaft zu integrieren: „Wir lernten kennen, was Kameradschaft und Zusammenhalt bedeutet, dass aus ‚Ja‘ Jawohl wurde und dass wir uns in der militärischen Gemeinschaft stets unterstützen – egal, welche Hautfarbe, Geschlecht oder Religion jemand hat“, sagte Gefreiter Gundlach als Rekrutensprecher in seiner Rede an seine Kameraden. „Die Ausbildung war nicht immer einfach, sie hat uns viel abverlangt und ließ uns über unsere Grenzen gehen“, erzählte er und betonte: „Nur zusammen sind wir stark, das deutsche Volk zu verteidigen“. Er dankte allen Ausbildern und allen Eltern sowie Familienangehörigen, Partnern und Freunden.

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Gelöbnis der Bundeswehr auf dem Parkplatz der Stadthalle
Gelöbnis der Bundeswehr auf dem Parkplatz der Stadthalle
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