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Bürgermeister Marcus Hoffeld zu Gast bei der Lebenshilfe Nordsaarland Werkstätte gGmbH

„Bei eurem Besuch im Rathaus habe ich euch versprochen, dass ich einen Gegenbesuch an eurem Arbeitsplatz machen werde“, so begrüßte der Bürgermeister Marcus Hoffeld eine Gruppe von Menschen mit Behinderung mit ihrer Sozialpädagogin Catherine Conrath. Die Freude stand den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ehemaligen Paulus-Betriebe ins Gesicht geschrieben, als sie den Bürgermeister an ihrem Arbeitsplatz begrüßen konnten. Und schnell war auch eine gemeinsame Gesprächsbasis gefunden, denn Marcus Hoffeld war für sie kein Unbekannter. Im vergangenen Jahr hatten sie bei ihm im Rathaus einen offiziellen Empfangstermin, auf den sie sich zusammen mit ihren Sozialpädagogen bestens vorbereitet hatten. „Sie haben vielen Fragen gestellt und waren sehr interessiert, was ein Bürgermeister so alles zu tun und zu entscheiden hat. Für mich war dieser Besuch sehr beeindruckend und daher war es mir auch ein besonderes Bedürfnis, das Versprechen zu einem Gegenbesuch zeitnah einzulösen“, brachte Bürgermeister Hoffeld zum Ausdruck.

Dieser Besuch des Bürgermeisters war für die Nachfolgegesellschaft der ehemaligen Paulus-Betriebe der erste offizielle Gastbesuch eines öffentlichen Würdeträgers. Seit 1. April, also erst seit wenigen Tagen, hat die Lebenshilfe Nordsaarland Werkstätte gemeinnützige GmbH, eine Gesellschaft der Lebenshilfe St. Wendel gGmbH, die Geschäfte der ehemaligen Paulus-Betriebe übernommen. Daher waren auch bei dem Besuch des Bürgermeisters die Geschäftsführer der Muttergesellschaft, Peter Schön und Hermann Scharf, sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Bernhard Müller und die Vorsitzende der Lebenshilfe Merzig, Rosi Gruhn, anwesend. Sie brachten zum Ausdruck, dass sie die neue Gesellschaft gegründet haben, um die Arbeitsplätze für die Menschen mit Behinderung und das übrige Personal zu retten. „Unser Bestreben ist es, gemeinsam mit den 162 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lebenshilfe Nordsaarland Werkstätte das Unternehmen in eine sichere Zukunft zu führen. Wir wollen die Arbeitsplätze zunächst alle erhalten und perspektivisch auch ausbauen. Dabei sind wir uns der Verantwortung in besonderer Weise bewusst, für die Menschen mit Behinderung qualifizierte Arbeitsplätze anzubieten, in welchen jeder Einzelne entsprechend seinen individuellen Möglichkeiten in der täglichen Arbeit Wertschätzung und Förderung erfährt“, gibt Bernhard Müller die Zielrichtung des Unternehmens vor.

Erfreut zeigte sich Bürgermeister Marcus Hoffeld auch über die Absicht des neuen Unternehmens, sich stärker in das Leben der Stadt und der Region einzubringen. „Über die Schaffung von sicheren und qualitativ hochwertigen Arbeitsplätzen hinaus haben wir auch das Ziel, uns stärker in das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Region einzubringen. Daher suchen wir auch den Kontakt mit den Kommunen und den Vereinen unseres Einzugsgebiets“, stellen die beiden Geschäftsführer der Lebenshilfe Nordsaarland Werkstädte, Rudi Geßner und Dionysius Eisenbarth, ihren Willen zur Zusammenarbeit heraus. Mit der Kreisstadt Merzig gibt es schon erste Versuche zu einer Zusammenarbeit, berichtet Bürgermeister Marcus Hoffeld von einem Modellversuch, in dem Menschen mit Behinderung in städtischen Anlagen im grünen Bereich Arbeiten verrichten. „Wir werden uns bald mit den Verantwortlichen zusammensetzen und darüber sprechen, ob und wie wir diese Zusammenarbeit kontinuierlich ausbauen können“, stellte Marcus Hoffeld eine engere Zusammenarbeit der Kreisstadt Merzig mit dem neuen Lebenshilfe Unternehmen in Aussicht.

„Ich hab mich gefreut, euch heute hier an eurem Arbeitsplatz wiederzusehen und ich bin mir sicher, dass wir auch weiterhin in Kontakt bleiben werden“, brachte Bürgermeister Marcus Hoffeld am Schluss seines Besuches zum Ausdruck.

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