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AWO vergräbt ein Zeitzeugnis für die Zukunft

Mit der Setzung einer Zeitkapsel feierte die AWO die Fertigstellung ihres neuen Seniorenzentrums „Klosterkuppe“ in Merzig. Damit steht dem Umzug vom Heinrich-Albertz-Haus am bisherigen Standort des Alten- und Pflegeheims, in die neuen vier Wände nichts mehr im Wege. Anfang Juni werden zunächst die Möbel, Kleidung und das Inventar an den neuen Standort transportiert, ehe die Bewohner am Samstag, 6. Juni, in ihr neues zuhause gebracht werden.

Dort erwarten sie helle und moderne Wohnräume in zentraler Lage in Merzig. Das Seniorenzentrum umfasst für Senioren und Menschen mit Behinderungen 109 Plätze, verteilt auf 88 Einzelzimmer und elf Doppelzimmer in drei Wohnbereichen. Um sich stets im Haus zurechtzufinden, sind die Wohnbereiche in drei verschiedene Farben eingeteilt. Neben der Wohn- und Pflegeeinrichtung für Senioren verfügt das neue Seniorenzentrum auch über eine Station zur Betreuung von Demenzkranken mit 30 Plätzen. Das Haus bietet neben dem Wohnquartier mit Beratungs- und Unterstützungsangeboten ein öffentliches Café mit integriertem Bistro und Wintergarten als gemeinsamer Treffpunkt und als Veranstaltungsraum für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Nachbarinnen und Nachbarn. Denn „Wohnen und Pflege in guter Nachbarschaft“ heißt das Ziel der AWO auf der Klosterkuppe.

Das AWO Seniorenhaus Klosterkuppe befindet sich auf einer Grundstücksfläche von insgesamt etwa 13.000 Quadratmetern und richtet sich nach den Anforderungen der zukünftigen Bewohner, sodass Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten vorgesehen sind, die von Selbständigkeit bis hin zu intensiver Pflege reichen. Insgesamt 81 Vollzeitkräfte werden dort arbeiten.

Am Freitag setzten der Landesgeschäftsführer der AWO Saarland, Holger Wilhelm, der Direktor des AWO Pflege- und Betreuungsservice (APS), Torsten Schmittberger, und der AWO Kreisvorsitzende, Josef Wölfl, gemeinsam mit Bürgermeister Marcus Hoffeld eine Zeitkapsel, die zeittypische Dinge für nachfolgende Generationen bewahren soll. So befinden sich in dem bronzefarbenen Zylinder laut Benedikt Collmann, Einrichtungsleiter des AWO-Seniorenzentrums, eine Ausgabe einer Tageszeitung, ein Schnaps aus der Region und eine Münze. Bürgermeister Marcus Hoffeld nutzte die Gunst der Stunde und besichtigte zusammen mit dem Landesgeschäftsführer die neuen Räumlichkeiten und sprach den Verantwortlichen ein Kompliment für die Gestaltung aus.

Der Spatenstich für den Ersatzbau des in die Jahre gekommenen Merziger Seniorenzentrums im Heinrich-Albertz-Haus erfolgte im Juni 2018. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit und einer Investition von knapp 15 Millionen Euro ist das Haus jetzt bereit für die Öffnung. Neben den Wohn- und Pflegeräumen verfügt es über mehrere Funktions- und Aufenthaltsräume, wo Besuche empfangen werden können. Nach dem Konzept des Trägers soll das Seniorenhaus ein Ort der Begegnung werden und von der Allgemeinheit genutzt werden können.

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