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AWO feierte Richtfest auf der „Klosterkuppe“

Nach fast einem Jahr Bauzeit feierte der AWO-Landesverband Saar vergangen Freitag offiziell sein Richtfest. Das neue Seniorenzentrum „Klosterkuppe“ soll das Heinrich-Albertz-Haus nahe des Merziger Stadtwaldes ersetzen, das in die Jahre gekommen ist. Nach Einschätzung des AWO-Landesvorsitzenden Marcel Dubois werden die Bewohner des Seniorenzentrums Ende des Jahres dort einziehen können. Der Neubau des Pflegeheims für Senioren und Menschen mit Behinderungen umfasst 110 Plätze, verteilt auf 88 Einzelzimmer und elf Doppelzimmer mit 75 Vollzeitkräften. Für das Zentrum sind nach Worten von Dubois elf Einheiten in drei Wohnebenen vorgesehen. Darüber hinaus soll das neue Seniorenzentrum über eine Station zur Betreuung von Demenzkranken verfügen.

Von den Dächern des neuen AWO-Heims sprach Zimmermannmeister Johannes Bies den traditionellen Richtspruch. Mit dem Bau in zentraler Lage zeigt die AWO, dass Senioren und Menschen mit Behinderungen Teil der Gesellschaft sind. Bies betonte: „Es zeigt sich, dass eine Gesellschaft menschlich ist, wenn sie ihre Alten nicht vergisst.“ Er wünschte den Bewohnern einen schönen Lebensabend in den neuen Räumlichkeiten und dass ihnen heiterer Frieden noch lange beschieden ist.

Zum Richtfest begrüßte der Dubois Bürgermeister Marcus Hoffeld, die Landtagsabgeordnete Martina Holzner, den ersten Kreisbeigeordneten Frank Wagner in Vertretung für Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, den ersten Beigeordneten der Stadt Merzig, Dieter Ernst, sowie Rosi Gruhn als Beigeordnete und den Merziger Ortsvorsteher Manfred Klein. „Ein Richtfest ist für Handwerker immer etwas besonderes“, sagte Dubois. „Sie sehen die Arbeit, die sie geleistet haben.“ Mit dem Neubau des Seniorenzentrums „werden wir unser neues Haus konsequent an den Bedürfnissen unserer Bewohnerinnen und Bewohner orientieren“, versprach Dubois, ferner stelle ihr Vorhaben „eine sehr gute städtebauliche Lösung dar, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt und ältere Menschen die Möglichkeit gibt, nahe an der Innenstadt zu leben“.

Das Seniorenhaus wird mit einer Gesamtbruttogeschossfläche von rund 6700 Quadratmetern gemäß „unseren Vorgaben nach modernsten architektonischen, energetischen und pflegerischen Gesichtspunkten gebaut“, sagte Dubois. Dafür nannte er als Gesamtinvestition rund 15 Millionen Euro, „wovon zirka 11,5 Millionen Euro reine Bauleistungen sind“. Auch Elektromobilität ist für ihn wichtig. „Wir haben sowohl für Elektrofahrräder als auch für zwei PKW eine entsprechende E-Tankstelle vorgesehen. Hier sind wir in Abstimmung mit den Stadtwerken Merzig, die für den Standort ‚Klosterkuppe‘ einen entsprechenden Förderantrag gestellt haben“, erklärte Dubois bei der Feier am Freitagnachmittag.

Bürgermeister Marcus Hoffeld dankte allen Arbeitern und Beteiligten für ihre hervorragende Arbeit in den vergangenen Monaten und sprach an alle ein Kompliment aus. „Es ist ein gutes Zeichen, dass diese wertvolle Arbeit des Pflegepersonals mit einem Neubau und modernisierten Räumlichkeiten belohnt wird“, sagte Hoffeld. „Mit der AWO hat die Kreisstadt einen starken Partner an ihrer Seite“. Dieses starke Band zeige sich für Hoffeld auch in den anderen Treffpunkten der AWO in der Kreisstadt und Umgebung. Dies verdeutliche, dass „die AWO für die Menschen da ist“.

Im Juni 2018 erfolgte der Spatenstich, jetzt folgt nach dem Rohbau die Fertigstellung des Gebäudes. Neben der Wohn- und Pflegeeinrichtung für Senioren soll auf dem Wiesengelände zwischen Torstraße und Schillerstraße/Uhlandstraße ein inklusives Wohnprojekt für 30 behinderte und nichtbehinderte Menschen entstehen. Die Bewohner sollen auf drei Wohnbereiche verteilt werden, in einem separaten Gebäude sollen 15 Wohnplätze für Behinderte und Nichtbehinderte entstehen. So können beispielsweise erwachsene Behinderte gemeinsam mit ihren Eltern dort leben. Geplant sind fünf Einzimmerapartments und zehn kleine Wohneinheiten sowie eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für fünf Menschen mit Behinderung. Eine Zufahrt zur Klosterkuppe werde nur Anliegern gestattet. Für die Beschäftigten ihrer Einrichtung werde die AWO eigene Mitarbeiterparkplätze auf dem Gelände des nahe gelegenen Senioren-Wohnheims Fellenberg-Stift anmieten. Darüber hinaus werden 29 Parkplätze für Bewohner und Besucher auf dem Gelände der AWO-Einrichtung angelegt. Nach dem Konzept des Trägers soll vieles an dem neuen Haus für die Allgemeinheit genutzt werden können.

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