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Änderungen beim Brennholzabsatz im Stadtwald Merzig

Nach einem Beschluss des Stadtrates wurde der Forstbetrieb der Kreisstadt Merzig einer Organisationsuntersuchung durch einen externen Gutachter unterzogen. Nachfolgend wurde vom Stadtrat in der Sitzung vom 12.11.2020 beschlossen, dass der Organisationsablauf beim Brennholzverkauf abgeändert werden soll. Daher werden ab sofort vom Forstbetrieb die nachfolgend aufgeführten Änderungen beim Brennholzabsatz aus dem Stadtwald festgelegt:

  • Jeder Kunde, der Brennholz benötigt, muss dieses nach Bedarf neu beim Forstbetrieb bestellen (es wird keine selbstlaufende Dauerbestellung mehr geben). Private Einzelkunden müssen ihr Brennholz auch separat bestellen. Die Abwicklung kann bei Bedarf gemeinsam erfolgen (siehe Pkt. 3). Gewerbliche Brennholzkunden können auch eine über die Haushaltsübliche Menge reichende Brennholzmenge bestellen, wenn sie einen entsprechenden Gewerbeschein vorlegen. Die Brennholzbestellungen sind bis zum 10.12.2021 beim Forstbetrieb schriftlich oder per Email einzureichen. Dazu sollte das Bestellformular aus der „Brennholzfibel“ genutzt werden (das Formular können Sie HIER herunterladen).
  • Brennholzbestellungen, die nach dem 10.12. 2021 beim Forstbetrieb eingehen werden nur unter dem Vorbehalt der tatsächlichen Liefermöglichkeit angenommen. Dies wird den Kunden nach Eingang der Bestellung auch so mitgeteilt.
  • Festgelegt wurde durch den Stadtrat auch eine Bearbeitungsgebühr von 25,-€ pro Verkaufsvorgang. Der Verkaufsvorgang deckt die Rechnungserstellung und Abwicklung ab. Schließen sich mehrere Kunden (z.B. bei der selbst organisierten Abfuhr mit LKW) zusammen, kann eine Rechnung erstellt werden, wenn es nur einen Ansprechpartner auf der Käuferseite gibt. Die Aufteilung der gemeinsam erworbenen Brennholzmengen auf die beteiligten Einzelkunden erfolgt dann durch den Rechnungsempfänger selbst.
  • Der Verkauf der Brennholzpolter im Wald orientiert sich zeitnah am Stand der Rückung der Holzsortimente durch den Unternehmer an den Waldwegen in zusammenhängenden Waldbereichen des Stadtwaldes. Der Verkauf wird gebündelt an wenigen Tagen durch den Forstbetrieb vororganisiert und vor Ort durchgeführt.
  • Die Aufteilung der in den Holzschlägen angefallenen Brennholzpolter an die Kunden erfolgt durch den Forstbetrieb nach Eingang der Bestellung unter Berücksichtigung der möglichen Mengenzuordnung (Bestellmenge zu Poltergröße) und der Berücksichtigung des Wohnortes des Kunden. Es werden dem Kunden keine Polter mehr zur individuellen Prüfung im Vorfeld des Verkaufstermins angeboten. Als Basis gelten die Festlegungen in der „Brennholzfibel“ zu den Brennholzsortimenten (Pkt. 2 in der „Brennholzfibel“) und zur Holzqualität (Pkt. 3 in der „Brennholzfibel“).
  • Bei der Rechnungsstellung wird der Kunde darauf hingewiesen, dass bei nicht fristgerechter Aufarbeitung seines Brennholzes im Wald ab dem 13. Monat nach Erstellung der Rechnung pro verkauftem Polter eine Pacht von 100,-€ pro Jahr erhoben wird. Dies betrifft bei einer gemeinsam abgewickelten Brennholzbestellung (siehe Pkt. 3) den dann hinterlegten Rechnungsempfänger.
  • Die „Brennholzfibel“ wird an den relevanten Stellen kurzfristig überarbeitet und textlich angepasst.
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