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48. Neujahrsempfang beim Löschbezirk Merzig

Volles Haus und gute Stimmung bei der Merziger Feuerwehr

Im Schulungssaal der Freiwilligen Feuerwehr Merzig freute sich der Löschbezirksführer Joachim Maxheim über ein volles Haus und begrüßte am Samstagabend zahlreiche Ehrengäste beim 48. Neujahrsempfang des Löschbezirks Merzig. Sein besonderer Gruß ging dabei an den Chef der Feuerwehr Merzig, Bürgermeister Marcus Hoffeld, den Vertreter der Landrätin und Landtagsabgeordneten Frank Wagner, den hauptamtlichen Beigeordneten Dieter Ernst, die Beigeordneten Manfred Kost, Giuseppe D`Auria und Doris Darimont-Doll sowie den Ortsvorsteher der Stadt Merzig Alexander Boos. Außerdem begrüßte er den Ehrenlandesbrandinspekteur Bernd Becker, Kreisbrandinspekteur Siegbert Bauer, den Ehrenkreisbrandinspekteur Stefan Buchmann und den Wehrführer der Kreisstadt Merzig, Michael Gunkel mit seinem Stellvertreter Markus Glesius. Außerdem begrüßte er den Beauftragten der Jugendfeuerwehr der Kreisstadt Markus Tritz und besonders freute er sich über die Anwesenheit der Hilfsorganisationen. Ebenso begrüßte er die neue Vorsitzende des Feuerwehrvereins und Nachfolgerin von Dr. Achim Schweitzer, Frau Eva Pilger.

Den Rückblick über die Arbeit des Löschbezirks gab der stellvertretende Löschbezirksführer Jörg Kaufmann. 2019 wurde der Löschbezirk zu 238 Einsätzen alarmiert bei denen 23 Menschen gerettet wurden. Für die Sicherheit der Besucher während verschiedener Großveranstaltungen in der Stadt Merzig wurden vom Löschbezirk Ordnungs- und Sicherheitsdienste geleistet. Insgesamt hatten die 57 Aktiven und 23 Jugendlichen Feuerwehrleute 2533 Einsatzstunden zu leisten. Die Feuerwehrleute absolvierten 33 praktische Übungen und 15 Lehrgänge und Seminare. Sodass der Löschbezirk Merzig auf 15.645 ehrenamtlich geleistete Stunden verweisen kann.

In den anschließenden Ausführungen des Löschbezirksführers Joachim Maxheim ging dieser auf die besondere Aufgabe der Gerätewartung ein. Dies sei eine Aufgabe von vielen, aber ein Garant für eine erfolgreiche Arbeit. Er bezeichnete die Arbeit der Gerätewarte als zeitintensiv und verantwortungsvoll und machte deutlich, dass hier eine hauptamtliche Besetzung unumgänglich sei. Dabei bat er die Entscheidungsträger der Stadt Merzig um ihre Mithilfe. Vorausschauend auf 2020 sei man froh einen neuen MTW in den Dienst nehmen zu können und erwarte allerdings noch den langersehnten Rüstwagen für den Löschbezirk. Maxheim bedankte sich bei seiner Mannschaft für die geleistete Arbeit in 2019 und vergaß dabei auch nicht die Familien und Arbeitgeber der Feuerwehrleute aus Merzig. Sein besonderer Dank ging an die Löschbezirke Besseringen, Merchingen und Brotdorf, die sehr oft gemeinsam mit dem Löschbezirk Merzig ausrücken.

Bürgermeister Marcus Hoffeld bedankte sich zunächst bei Joachim Maxheim für die ausführliche Präsentation der Fakten und Zahlen. 238 Einsätze zeigten, dass wir die Feuerwehr brauchen und man sich auch immer auf sie verlassen kann. Die Feuerwehr sei ein gutes Beispiel für funktionierende Zusammenarbeit. Zusammenarbeit sei das Wichtigste. Dabei freue er sich immer wieder über den stabilen Konsens mit dem Stadtrat, die Feuerwehr stets zu unterstützen und Mittel für die Sicherheit der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Im Rathaus seien viele Menschen, die sich für die Feuerwehr einsetzen. Außerdem erwähnte der Bürgermeister dass in 2019 ein neuer Wehrführer für die Kreisstadt Merzig gewählt wurde. Der neue Wehrführer Michael Gunkel zeige dabei ein tolles Engagement und mache bisher sehr gute Arbeit. Außerdem sprach der Bürgermeister von den Plänen eine kreisweite Schlauchwerkstatt und eine Reinigung für Schutzkleidung in Betrieb zu nehmen. Auch wurden in 2019 zwei neue Kraftfahrzeuge angeschafft. Zum einen den MTW für den Löschbezirk Merzig sowie ein neues Fahrzeug für die Jugendwehr mit Standort in Bietzen. Marcus Hoffeld bedankte sich abschließend noch einmal bei allen Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit und bei den Familien für ihr Verständnis.

Frank Wagner überbrachte die Grüße des Landkreises Merzig-Wadern und machte deutlich, dass der Landkreis für den Katastrophenschutz verantwortlich sei. Man sei hier in Merzig-Wadern mit den Hilfsorganisationen und der Freiwilligen Feuerwehr bestens aufgestellt. Er bedankte sich in diesem Zusammenhang bei allen Beteiligten für die Bereitschaft sich auf die neuen Umstände bei Klimakatastrophen in Weiterbildungen vorzubereiten. Sein Dank ging auch an die Verantwortlichen für die hervorragende Jugendarbeit hier in Merzig. Man sei jederzeit in der Lage die Jugendlichen zu motivieren und sei hier bestens aufgestellt.

Ortsvorsteher Alexander Boos sprach von einem unvorstellbar großen Engagement der Feuerwehrleute und versprach jegliche Unterstützung der Politik. Auch er dankte den Menschen in der Feuerwehr für die geleistete Arbeit zum Wohle der Bevölkerung in Merzig. Eva Pilger die neue 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereins nahm sich den Slogan der Deutschen Tafel „jeder gibt was er kann“ zu Herzen und erklärte den Gästen wie die Feuerwehr diesen Satz umsetzen könne. Dabei machte sie deutlich, dass der Feuerwehrverein dafür stehe, dass sich jeder in der Feuerwehr einbringen könne.

Joachim Maxheim ehrte anschließend einen Mann, der sich in besonderer Weise für die Feuerwehr verdient gemacht hat. Dr. Achim Schweitzer war 12 Jahre als 1. Vorsitzender des Feuerwehrvereins zum Wohle der Freiwilligen Feuerwehr Merzig unterwegs. Hierfür überreichte der Löschbezirksführer dem ehemaligen Vorsitzenden im Namen des Feuerwehrvereins die Ehrenmedaille am Bande der Feuerwehr Merzig.

Der Bürgermeister und der Löschbezirksführer vergaßen aber auch nicht die vielen fleißigen Helfer, die an diesem Abend für das leibliche Wohl der Gäste sorgten. Mit einer kleinen Aufmerksamkeit wurde an die Menschen bedacht, die schon den ganzen Tag viel Arbeit mit der Vorbereitung des Abends zu tun hatten. Im Anschluss an den offiziellen Teil hatten die Gäste dann die Gelegenheit sich am kalten Büffet zu bedienen und sich bei einem Glas Sekt auszutauschen.

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Neujahrsempfang des Löschbezirks Merzig
Ehrung bein Neujahrsempfang des Löschbezirks Merzig
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