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10. Symposium „Rund ums Schwarzwild“ in der Merziger Stadthalle

Zum 6. Mal fand die Veranstaltung in der Kreisstadt statt

Die Schwarzwild AG des Landkreises Merzig-Wadern mit ihrem Vorsitzenden Klaus Weidig hatte am vergangenen Wochenende zum 6. Mal in die Merziger Stadthalle eingeladen. Hier trafen sich Jäger und Jagdfreunde um sich über das Thema Schwarzwild in Deutschland auszutauschen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Symposiums in Merzig stand die afrikanische Schweinepest, die bereits in Tschechien und Belgien ausgebrochen ist und die man in der nächsten Zeit auch in Deutschland erwartet. Zunächst aber begrüßte der Vorsitzende der Schwarzwild AG und Organisator des Symposiums, Klaus Weidig, die zahlreichen Gäste in der vollbesetzten Stadthalle. Besonders begrüßte er die Ehrengäste DJV-Vizepräsident Dr. Hermann Hallermann, den Landesjägermeister der VJS Josef Schneider, den Präsidenten des LJV Rheinland-Pfalz, den Vertreter des Schirmherrn, Staatssekretär Roland Krämer, den Bürgermeister der Kreisstadt Merzig, Marcus Hoffeld sowie den Bürgermeister der Gemeine Mettlach, Daniel Kiefer. Klaus Weidig machte deutlich, dass es ihn stolz mache, den Umweltminister Reinhold Jost als Schirmherrn der Veranstaltung zu gewinnen. Auch wenn er selbst nicht persönlich anwesend sein konnte, stehe er voll hinter den Interessen der Jäger im Saarland. Der Landesjägermeister der VJS, Josef Schneider, ging in seinem Grußwort kurz auf die Situation im Saarland durch die Gefahr der afrikanischen Schweinepest ein. Außerdem bedankte er sich bei Klaus Weidig für die tolle Organisation des Symposiums und seiner jahrelangen Arbeit als Vorsitzender der Schwarzwild-AG. Dieter Mahr, der Präsident des LJV von Rheinland-Pfalz, ging auf die aktuelle Situation bei der Jagd auf Schwarzwild ein und Dr. Hermann Hallermann stellte fest, dass das große Interesse an diesem Symposium deutlich mache, dass ein hoher Diskussionsbedarf bestehe und man sich intensiv mit dem Thema afrikanische Schweinepest beschäftigen müsse. Staatssekretär Roland Krämer richtete die Grüße des Schirmherrn Reinhold Jost an die Gäste und bedankte sich für die Ehre, zu den Jägern sprechen zu dürfen. Sein besonderer Dank ging dabei an den Vorsitzenden der Schwarzwild-AG Klaus Weidig, bei dem er zum Ausdruck brachte, dass er es sehr bedauere, dass Klaus Weidig nicht mehr weitermachen wolle. Bürgermeister Marcus Hoffeld hieß die Teilnehmer des Schwarzwildsymposiums herzlich willkommen und machte deutlich, dass diese Veranstaltung mittlerweile Tradition in Merzig habe. Ein gutes Verhältnis zu den Jägern habe in Merzig ebenfalls Tradition und gerade das diesjährige Symposium sei eine besondere Veranstaltung mit einem sehr wichtigen Thema. Für Klaus Weidig sei es das letzte Symposium, das er ausrichtet und der Bürgermeister bedankte sich bei diesem für die geleistete Arbeit. Klaus Weidig habe eine unglaublich große Anerkennung durch sein Fachwissen, sein Engagement und seine freundliche Persönlichkeit.

In der Schwarzwild-AG wird Mitte des Jahres 2019 ein neues Kapitel aufgeschlagen. Die Schwarzwild-AG besteht seit März 2003 und in diesem Zeitraum hat sich im jagdlichen Bereich sehr viel gewandelt und verändert. Nur eins nicht – die Leidenschaft – zur Jagd und zum Ehrenamt in der Schwarzwild-AG. So ist jetzt der Zeitpunkt für Klaus Weidig gekommen, das Amt des Vorsitzenden weiterzugeben. Nach langer Suche haben sich drei Männer aus der VJS-Kreisgruppe bereit erklärt, die Schwarzwild AG in Zukunft verantwortlich weiterzuführen. So wird Marc Schmitt aus Losheim/Rimlingen Nachfolger und Vorsitzender der Schwarzwild-AG. Seine Stellvertreter werden Michael Porten aus Beckingen und Kevin Wirbel aus Losheim/Wahlen sein. Klaus Weidig wird dann im Sommer 2019 in der Mitgliederversammlung der Schwarzwild-AG offiziell verabschiedet.

Die Bedeutung der Schwarzwild-AG ist vor dem Hintergrund einer akuten Seuchengefahr durch die afrikanische Schweinepest größer denn je. Die Themensetzung und die Auswahl der Referenten beim 10. Schwarzwildsymposium trug dieser Tatsache im vollen Umfang Rechnung. So war keine geringere als Dr. met. Vet. Sandra Blome, Leiterin des Nationalen Referenzlabors für afrikanische Schweinepest des Friedrich Loeffler-Instituts von der Insel Riems, Greifwald, Hauptreferentin des Schwarzwildsymposiums in Merzig. Außerdem referierten Wildmeister Peter Markett aus Nordrhein Westfalen mit dem Thema „Schwarzwild jagdwirtschaftlich effizient jagen“, Dr. med. vet. Kerstin Scherer-Herr über Verordnungen, Maßnahmen und Abläufe zur afrikanischen Schweinepest, Dr. med. vet. Benno Nothelfer über das Thema „Jagdhundeeinsätze, Gefahren und Infektionen“ sowie Dr. Egbert Gleich über das Thema „Wildtierfang, Umgang und Maßnahmen in der Praxis“. Als Moderator führte Arno Jos Graf durch den Nachmittag in der Stadthalle und im Anschluss an die interessanten Referate hatten die Gäste die Möglichkeit mit den Referenten zu den Themen zu diskutieren.

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Zahlreiche Gäste beim 10. Symposium
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