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1. Veranstaltung der Reihe „Krimizeit in Merzig“ in der Stadtbibliothek

Am Donnerstagabend verführte Elke Pistor aus Köln in ihrer Crime-Comedy-Lesung das Publikum zu Lachtränen, als nach und nach aus ihr die Figur des neuesten Romans „Tide, Tod und Tüdelkram“, die Konditorin Annemie Engel, entstand.

Während sie Annemie beschrieb, stieg sie in deren bequeme Schuhe, zog eine Dederon-Schürze an, krempelte die Hosenbeine hoch und plauderte im Tonfall der Figur über Lebensanschauungen und die Farbe beige.

Die blaue Annemie-Strickjacke, die auch im Buch eine Rolle spielt, legte sie jedoch wieder ab, das Kleidungsstück war dann doch zu schweißtreibend.

Die Autorin ließ ihre Zuhörerschar am Leben der Annemie teilhaben. Die alleinstehende Schlagerliebhaberin, die noch nie verreist war, hatte von ihren Verwandten eine Karte für das Konzert Peter Juwels in Bad Nordersielergroden geschenkt bekommen und stolpert prompt in eine bluttropfende Geschichte hinein. „So steckt die Miss Marple der Konditoren schneller in einem Mordfall, als ein Hefeteig aufgehen kann“.

Pistor berichtete auf Nachfrage des Publikums, wie sie bei der Entstehung ihrer Romane vorgeht. Sie benötigt ungefähr ein halbes Jahr für ein Buch. Erstaunlicherweise war der Name der Figur Annemie Engel bereits in ihr vorhanden, als der Verlag anrief und fragte, ob sie einen Weihnachtskrimi schreiben wolle. Schlussendlich kam der erste Annemie-Band unter dem Titel „Makrönchen, Mord & Mandelduft“ raus.

Die Anwesenden griffen am Ende der Lesung beherzt beim Büchertisch zu, um sich das Buch signieren zu lassen.

Allen Bürgerinnen und Bürgern, die den kurzweiligen Abend verpasst haben, stehen die Bücher in der Stadtbibliothek in der Ausleihe zur Verfügung.

Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung des Deutschen Literaturfonds und dem Projekt „Neustart Kultur“ durchgeführt.

 

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