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Behindertenbeauftragte der Kreisstadt Merzig

Die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung Sarah Klemm und Martin Schneider

Am 01.04.2017 wurde Sarah Klemm für die nächsten 5 Jahre zur Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung in der Kreisstadt Merzig ernannt. Ihre Vertretung übernimmt Martin Schneider.

Beide stehen allen Bürgerinnen und Bürgern mit Handicap zukünftig beratend zur Seite. „Ich freue mich sehr, den Menschen mit Einschränkungen in der Kreisstadt Merzig weiter zu helfen“, sagt Sarah Klemm.

Den Schwerpunkt ihrer Arbeit sehen sie in der Beratung der Verwaltung in allen Belangen der Barrierefreiheit, damit die Kreisstadt Merzig zukünftig „noch behindertenfreundlicher“ wird.

So wollen sie die weitere Absenkung von Bordsteinen, die Einrichtung und Erneuerung von Schwerbehindertenparkplätzen, aber auch den weiteren behindertengerechten Umbau der städtischen Infrastruktur, insbesondere in Freizeiteinrichtungen, unterstützen. Wichtig sei zudem eine enge Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat.

Kreisstadt Merzig beteiligt sich am Projekt „Lego-Rampen“

Es gibt viele Geschäfte und Orte, die in ihrem Eingangsbereich eine kleine Stufe und damit eine Barriere haben – auch in der Kreisstadt Merzig. Diese (kleine) Hürde macht es Rollstuhlfahrern, älteren Menschen mit Rollatoren, aber auch jungen Familien mit Kinderwagen schwieriger am Leben teilzuhaben.

Das möchte die Zukunftswerkstatt Saar e. V. ändern und aus gesammelten Klemmbausteinen Rollstuhlrampen bauen. Die bunten Rampen sollen dabei auch ein Blickfang und eine positive Werbung für die Stadt sein.

Sarah Klemm, die Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, schlug vor, dass sich die Kreisstadt Merzig diesem Projekt anschließen könnte. „Eine wirkliche tolle Sache“, befanden Bürgermeister Marcus Hoffeld und Peter Schill, der Vorsitzende des „Vereins für Handel und Gewerbe“ (VHG) und sagten sogleich ihre Unterstützung zu.

Die erste Sammelstelle wird ab August in der Stadtbibliothek eingerichtet, zusätzlich können bereits jetzt Steine an der Info-Stelle im Neuen Rathaus abgegeben werden.

„Ich habe über die „Aktion Mensch“ bereits vor ein paar Jahren von den Lego-Rampen erfahren“, so Sarah Klemm, „umso mehr freue ich mich, dass die „Zukunftswerkstatt Saar“ e.V. dieses Projekt ins Saarland geholt hat und wir nun ein Teil davon sein dürfen!“

Gebaut werden die Merziger Rampen übrigens im Jugendhaus Merzig. „So erreichen wir auch Jugendliche, die ihren Teil dazu beitragen möchten, offensichtliche Barrieren abzubauen“, so Sarah Klemm weiter, „wir können uns vorstellen, auch Schulklassen zum Bauen einzuladen“.

Bis die ersten Rampen genutzt werden können wird es eine Weile dauern. „Pro Rampe werden rund 4.000 Teile benötigt“, erläutert Sarah Klemm und ergänzt, „auch Grundplatten sind willkommen!“

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