Saline

Saline im Stadtpark

Hier fließt das Heilwasser in einem Kreislaufsystem über Weiß- und Schwarzdorn-Reisigbündel, die die Wände der Konstruktion bilden. Es wird zerstäubt, durch die hindurch wehende Luft aufgenommen und fein in der Umgebung verteilt.

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Saline im Stadtpark

Die Saline wurde in Form eines 12-eckigen Pavillons in unbehandelter Lärchenkonstruktion mit einem Durchmesser von 14 Metern erstellt. Das Bietzener Heilwasser, welches nachweislich hervorragend zur Inhalation geeignet ist, bildet den Grundstock der 9 Meter hohen Saline. Hier fließt das Heilwasser in einem Kreislaufsystem über Weiß- und Schwarzdorn-Reisigbündel, die die Wände der Konstruktion bilden. Es wird zerstäubt, durch die hindurch wehende Luft aufgenommen und fein in der Umgebung verteilt. Das vernebelte Heilwasser und die enthaltenen Mineralstoffe werden durch die Schleimhäute der Atemwege absorbiert. So wird nicht nur die Lunge befeuchtet, auch bei Erkrankungen der Atemwege wirkt das regelmäßige Inhalieren wohltuend und lindernd.

Am 29. September 1989 wurde das Bietzener Heilwasser staatlich anerkannt. Die genaue Bezeichnung gemäß den Begriffsbestimmungen für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen des Deutschen Heilbäderverbandes lautet Natrium-Chlorid-Wasser. Es handelt sich um Grundwasser, das zwischen 5.000 und 15.000 Jahre alt ist. Das Wasser sprudelt aus über 160 Metern Tiefe mit einer Temperatur von 15 ° C an der Quelle zu Tage. Durch ein geschlossenes Leitungssystem wird das Heilwasser direkt von der Quelle zur Saline geleitet.

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