Feierliches Gelöbnis von Soldaten der Bundeswehr

Montag, 28 Mai 2018

90 Rekruten legten in Merzig ihren Eid ab

90 junge Männer und Frauen haben am vergangenen Donnerstag auf dem Merziger Stadthallenparkplatz gelobt, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.

Zahlreiche Gäste und Familienangehörige der jungen Soldaten folgten der Einladung der Bundeswehr und ließen sich die Zeremonie nicht entgehen. Unter ihnen befanden sich auch der Staatssekretär Christian Seel, Bürgermeister Marcus Hoffeld, der Erste Beigeordnete Dieter Ernst und vielzählige Mitglieder des Merziger Stadtrates.

Nach dem Einmarsch des Heeresmusikkorps Koblenz und der Fahnenabordnung begrüßte Oberstleutnant Richard Künkele die Rekruten der Ausbildungsunterstützungskompanie 26 und des Informationstechnikbataillons 281 und zollte diesen seine Anerkennung. „Sie haben sich mit ihrem Eintritt in die Bundeswehr auf eine besondere Weise für unser gemeinsames Land, für Deutschland entschieden“, erklärte der Oberstleutnant und wies auf die hohe Verantwortung hin, die von den Soldaten bereits in jungen Jahren übernommen werden muss.

Der Hauptgefreite Marcel Kappesser gab im Anschluss einen Eindruck von den drei harten, aber schönen Monaten, die die Rekruten in der Grundausbildung erleben durften, bevor Staatssekretär Seel die Grüße des Ministerpräsidenten Tobias Hans und des Innenministers Klaus Bouillon überbrachte. „Der Beruf des Soldat erfordert größte Anstrengung und bedeutet Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Seel und zollte den Rekruten höchsten Respekt für ihre berufliche Entscheidung.

Für Bürgermeister Marcus Hoffeld war das Gelöbnis ein besonderes Ereignis, weil es solch eine Zeremonie seit 2016 in Merzig nicht mehr gegeben hat. Dabei lobte Hoffeld das traditionell ausgezeichnete Verhältnis zwischen Militär und der zivilen Bevölkerung, das auf gegenseitiger Hilfsbereitschaft beruht. „Die Soldaten haben sich in Merzig höchstes Ansehen erworben, da sie immer zur Stelle waren und geholfen haben, wenn "Not am Mann" war. Die Bevölkerung hat diese Haltung mit Dankbarkeit und Respekt honoriert. Deshalb, so glaube ich sagen zu dürfen, fühlen sich die Soldaten bei uns auch so wohl“, erklärte Hoffeld und wünschte den Wehrpflichtigen einen erfüllenden Dienst.

Im Anschluss marschierte die Fahnenabordnung in Richtung Platzmitte und 12 Rekruten leisteten stellvertretend für ihre Kameraden den Diensteid. Abschließend spielte der Heeresmusikkorps die deutsche Nationalhymne.

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