Traditionelle Wallfahrt zum Josefstag am 18. und 19.03.2018

Dienstag, 13 März 2018

Grußwort des Pastors von St. Josef (Merzig) an die Pilger

Liebe Mitbrüder, liebe Christen in den Pfarreien des Bistums,

liebe Verehrer des hl. Josef! 

Im Hymnus der ersten Vesper am Hochfest des hl. Josef lenkt die Kirche unseren Blick auf den Auftrag und den Weg, den Gott seinem Diener, dem Pflegevater seines Sohnes Jesus Christus zugedacht hat.

Da lesen wir:

Gottes ewigen Sohn

hütest und hegst du treu,

fliehst mit ihm aus dem Land

weit nach Ägypten hin.

Was dir Gott auch befiehlt –

schweigend gehorchst du ihm,

fügst dich willig dem dunklen Plan.

Fügst dich willig dem dunklen Plan. Der Hymnus spricht die Dunkelheit an, die, wenn wir es recht bedenken, zu jedem, auch zu unserem Leben gehört. Wenn wir in unsere Welt hineinschauen, dann gewinnen wir den Eindruck, als habe das Dunkel im Vergleich zu früheren Zeiten noch zugenommen. Vergeht doch kaum ein Tag, an dem uns nicht Nachrichten aufschrecken, die berichten, wie Hass, Gewalt und Terror irgendwo in der Welt wieder die Oberhand gewinnen. Wahrlich, wie leben in einer Welt, in der „Finsternis und Todesschatten“ (Lk 1,79) sich immer neu ausbreiten. Hinzu kommt die Sorge um die Zukunft unseres Planeten. Wird es uns gelingen, die globalen Probleme zu bewältigen? Auch diese Frage führt ins Dunkel einer ungewissen Zukunft.

Auch die christliche Gemeinde, unsere Kirche, erfährt auf ihre Weise die Dunkelheiten der Zeit. Der große jüdische Religionsphilosoph Martin Buber hat von der Gottesfinsternis gesprochen, die auch und gerade die gläubigen Menschen belastet. Dabei haben wir noch gar nicht die vielen Sorgen und Nöten erwähnt, die jeden einzelnen von uns Tag für Tag bedrängen.

Da mag es uns trösten, wenn der hl. Josef uns gleichsam zuruft und zu verstehen gibt: Ich habe es auch nicht einfacher gehabt als ihr. Mir sind die Dunkelheiten des Lebens auch nicht erspart geblieben. Auch ich musste dunkle Wege gehen. Auch mir war es aufgegeben, mich „dem dunklen Plan“ Gottes zu fügen. Schauen wir auf den hl. Josef, auf SEINEN Weg, SEINE Prüfungen, aber auch auf SEIN Gottvertrauen, das ihm half, den Herausforderungen, vor die er sich gestellt sah, zu begegnen und immer neu den Aufbruch zu wagen, wie es uns der oben zitierte Hymnus in Erinnerung ruft. Dürfen wir es da nicht mit dankbarem Herzen begrüßen, dass uns der hl. Josef als mächtiger Schutzpatron, als Helfer und Fürsprecher an die Seite gestellt ist.

Seiner treuen Fürsorge wollen wir uns auch in diesem Jahr wieder anvertrauen.

So lade ich Sie aufs Neue ein zur Teilnahme an der

JOSEFSWALLFAHRT und zur Feier des JOSEFSPATROZINIUMS

in der Pfarrkirche St. Josef, am Montag, dem 19. März 2018 feiern

Prof. Dr. Albert Dahm, Pfarrer

Merzig, im März 2018

Gottesdienstordnung Pfarrkirche St. Josef, Merzig

Sonntag, 18. März 2018

19.00 Uhr FESTHOCHAMT der Pfarreiengemeinschaft Merzig, St. Peter als ERÖFFNUNG der JOSEFSWALLFAHRT

Montag, 19. März 2018, Josefstag

ab 07.00 Uhr BEICHTGELEGENHEIT

08.30 Uhr Hl. MESSE mit PREDIGT

10.00 Uhr FESTHOCHAMT mit PREDIGT

11.30 Uhr Hl. MESSE mit PREDIGT

14.00 Uhr FESTANDACHT

15.00 Uhr KREUZWEGANDACHT in der Kirche

15.00 Uhr KREUZWEG von der Josefs- zur Kreuzbergkapelle

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