27. Auflage des traditionsreichen Kunsthandwerkermarkts in Schwemlingen

Dienstag, 12 Dezember 2017

Der traditionsreiche Kunsthandwerkermarkt in Schwemlingen erlebte in diesem Jahr seine 27. Auflage und hat sich am neuen Veranstaltungsort bereits bestens etabliert. Eines der Aushängeschilder der Kreisstadt Merzig im Rahmen der Reihe „Merzig leuchtet auf“ war auch in diesem Jahr wieder erfolgreich. Mit 54 Kunsthandwerkern der unterschiedlichsten Fach- und Stilrichtungen war der Markt bis auf den letzten Platz ausgebucht. Mehr Anfragen als Ausstellerplätze, neue überdachte Flächen und viele Pläne für die Zukunft: Dagmar und Peter Bohr waren auch in diesem Jahr hervorragende Gastgeber des Kunsthandwerkermarktes und blicken voller Vorfreude auf die kommenden Jahre. Der aufwendig gestaltete Schaugarten verwandelte sich am zweiten Adventswochenende erneut in einen stilvollen Marktplatz. Das rund 10.000 Quadratmeter große Gartenparadies bildete die Kulisse für kreative Leistungen ganz anderer Art. Die Markstände verteilten sich über das ganze Areal und jeder Kunsthandwerker konnte seine Produkte bestmöglich präsentieren. Keramiker, Bildhauer, Holzschnitzer und Korbflechter, Glasgestalter, Gold- und Silberschmiede, Maler und Papiergestalter, Metalldesigner sowie Textil- und Lederschneider machten das Marktangebot sowohl was thematische Breite, als auch die Zahl und Qualität der Angebote angeht, zu einem in der gesamten Region einmaligen Schaufenster für hochwertige Kunsthandwerkerprodukte. Aber auch für das leibliche Wohl wurde in diesem Jahr wieder gesorgt. Wiener, Glühwein, Kuchen und eine gut bestückte Kaffeebar sowie ausgewählte Leckereien sorgten für das leibliche Wohlergehen der Besucher. Die musikalische Untermalung des Handwerkermarktes übernahmen der Musikverein „St. Hubertus“ Schwemlingen und das Vokalensemble „Ton:art“. In den Abendstunden wurde den Besuchern etwas Besonderes geboten. So ließ sich der Schaugarten bei Einbruch der Dunkelheit stimmungsvoll und effektvoll illuminieren, was bei den Besuchern aus Nah und Fern besonders gut ankam. Auch in diesem Jahr war der Andrang an Besuchern aus der Region wieder phänomenal. So waren die Parkplätze zeitweise bis auf den letzten Platz vergeben und man hörte die unterschiedlichsten Mundarten, sei es aus Frankreich, Luxemburg oder aus den verschiedensten Region Deutschlands. Standbetreiber und Organisatoren kamen dabei voll auf ihre Kosten und zeigten sich am Sonntagabend zufrieden. Die Kreisstadt Merzig organisierte die Verkehrsregelung, stellte Marktbuden zur Verfügung und bewarb den Kunsthandwerkermarkt in ihren Flyern und sonstigen Werbemitteln. Der Bürgermeister der Kreisstadt, Marcus Hoffeld, machte deutlich, dass der Schwemlinger Kunsthandwerkermarkt ein Höhepunkt im Merziger Weihnachtsprogramm sei und bedankte sich bei Familie Bohr, ohne deren Engagement ein Markt in dieser Größenordnung nicht zu realisieren sei.  

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