10. Merziger Mondscheinmarkt – ein sagenhaftes Erlebnis

Montag, 30 Oktober 2017

Unbekannte Gerüche, kulinarische Köstlichkeiten, knisterndes Fackelfeuer, Gaukler und Barden, die singend und spielend durch die Merziger Innenstadt ziehen – dies sind nur ein paar Eindrücke, die man letzten Freitag rund um das historische Stadthaus sammeln konnte.

Der Mondscheinmarkt feierte in diesem Jahr sein 10. Jubiläum in Merzig und dem Anlass entsprechend wurde auf dem Abendmarkt, mit dem so romantischen Ambiente, von den überregional angereisten Markthändlern so richtig Stimmung gemacht.
Auch die Merziger Kaufmannschaft unterstützte den Event und hatte ihre Öffnungszeiten bis 23:00 Uhr in der Fußgängerzone vielerorts erweitert, um den Besuchern das volle Mondscheinmarkt-Erlebnis bieten zu können. So konnten die Gäste des Marktes, wenn gewollt, ganz problemlos dem Treiben auf den Straßen entfliehen und bei besinnlicher Abendatmosphäre durch die Merziger Geschäfte bummeln.

Natürlich begrüßte Bürgermeister Marcus Hoffeld bei klarem Sternenhimmel und schönsten Mondlicht die zahlreichen Besucher des Jubiläumsmarktes. „Dank gilt neben dem Veranstalter, der Agentur Mondscheinmarkt, dem Stadtmarketing der Kreisstadt Merzig und dem VHG – Verein für Handel, Handwerk, Industrie, Freie Berufe und Dienstleistungsbetriebe e.V. -  ganz besonders den vielen Schaustellern und auch Besuchern, die den Mondscheinmarkt in Merzig auch in diesem Jahr wieder zu einem einzigartigen Erlebnis machen“, so Hoffeld. 

Danach gab er die Bühne in der Altstadt von Merzig auch gleich frei für die Bands, die mit einem abwechslungsreichen Programm für die richtige Stimmung sorgten. Unter anderem mit dabei war die Band „Seldom Sober“, die mit ihrem Mix aus traditionell irischer Musik, modern Folk, deutschen Songs und Eigenkompositionen die Altstadtbühne zum Kochen brachten. Zudem passte sich die Musik der sechsköpfigen Formation perfekt in das gesamte Konzept des urigen Abendmarktes ein. Auch mit dabei waren die „Heidweilers“. Jan Rolph von Heidweiler mit seinem holden Weibe Helene von Holzerode, die mit Trink-und Tanzliedern aus zehn Jahrhunderten Alt und Jung in den Gassen zum kurzen romantischen Verweilen einluden. Die Spielleute von Spectaculatius waren ebenfalls mit Trommel, Dudelsack und Schalmei unterwegs, den Besuchern auch abseits der Bühne ein Ständchen zu singen. So manch einer staunte nicht schlecht, welch „Ungehörlichkeit“ er da plötzlich zu Ohren bekam. Wer einen Moment nicht aufpasste, dem konnte es passieren, dass ihm ein Gaukler der Gruppe „Juxart“ einen Schabernack spielte. Lange böse sein konnte man der lustigen Truppe aber nicht, die mit ihren Späßen vor allem die kleinen Besucher des Merziger Mondscheinmarktes in Staunen versetzten und mehr als einmal große, leuchtende Augen hinterließen. Dass der Schabernack nicht überhand nahm, dafür sorgte der Mönchsreiter Herold „Pill“ alias Thorsten Schrödling, der auf dem Markt für „Zucht und Ordnung“ sorgte. Zugleich führte er auch in wie gewohnt bestem „althochdeutschen Worte“ das „Volke zu Merzig“ durch das Programm. 

Als Highlight des Abends zeigte gegen 21:00 Uhr das Trio „Lord of the Fire“ am Seffersbach eine spektakuläre Feuershow vor. Hier bekamen die Zuschauer ein atemberaubendes Schauspiel aus Licht, Schatten, Feuer und mystischer Musik geboten, das jeden gebannt fesselte und das Publikum zu überschwänglichem Applaus anhielt.

Anschließend ließen viele Besucher des 10. Merziger Mondscheinmarktes diesen schönen Abend bei einem der vielen Gastronomie-Angebote der Merziger Altstadt ausklingen. Auch hier wurden die Öffnungszeiten passend zum Markt erweitert, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, diesen wunderschönen Abend in Merzig vollends auszukosten.

Alles in allem eine fantastische Jubiläumsausgabe des Merziger Mondscheinmarkes, was uns schon auf das nächste Jahr mit der 11. Ausgabe freuen lässt. Weitere Informationen rund um den Mondscheinmarkt finden Sie im Internet unter www.mondscheinmarkt.com

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