Staatssekretär Roland Krämer übergibt Zuwendungsbescheide an die Kreisstadt Merzig für die Stadtteile Fitten und Mechern

Dienstag, 29 August 2017

Am Donnerstag, dem 17.08.2017, konnte die Kreisstadt Merzig gleich zwei Zuwendungsbescheide von Staatssekretär Roland Krämer, Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz, entgegennehmen. Neben dem Stadtteil Fitten wurde auch Mechern mit einer Zuwendung bedacht.

So konnte sich der Stadtteil Fitten über die beachtliche Summe von 49.789,99 € für das LEADER-Projekt „Naherholungsgebiet – Zum Rotenberg Fitten“ freuen. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Matthias Görgen ist die Kreisstadt Merzig mit dem Verein „Natur- und Freizeitfreunde Fitten“, unter dem Vorsitz von Jörg Groß, eine Kooperation eingegangen und hat sich die Reaktivierung des Rotenbergs durch eine nachhaltige, naturnahe Pflege durch den Verein zum Ziel gesetzt. Die Landesmittel sollen dafür verwendet werden, den vorhandenen ca. 60 Jahre alten Teich instand zu setzen, die Streuobstwiese freizuschneiden und Neuanpflanzungen vorzunehmen. Die Beweidung wird durch Ziegen erfolgen, die der Verein hierfür bereits angeschafft hat. Weitere Gelder werden für die Anschaffung eines mobilen Weidezauns, eines Stalls und den Bau einer Schutzhütte verwendet. Zudem werden Info-Tafeln angebracht.

Die Gesamtkosten in Höhe von ca. 71.100 € werden mit 70 % vom Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz gefördert. Von Seiten der Kreisstadt Merzig werden die Kosten für die Herrichtung der Zuwegung übernommen. Der Verein trägt die übrigen Kosten, wobei der Eigenanteil durch die Erbringung von Eigenleistungen abgedeckt werden kann.

„Ich freue mich sehr“, so Bürgermeister Marcus Hoffeld bei der Zuschussübergabe, „dass sich die Stadtteile und deren Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher so aktiv an der Erhaltung und Weiterentwicklung der dörflichen Gemeinschaft und für den Artenschutz einsetzen.“

Der Stadtteil Mechern erhält eine Förderung zur Erstellung einer Niederschlagsbewirtschaftungsstudie. Ziel dieser Studie ist, einen Sanierungsplan für Fremdwasserentflechtungsmaßnahmen zu konzipieren. Auf Basis dieser Studie erfolgt dann die bauliche Umsetzung von notwendigen Maßnahmen zur Reduzierung der Niederschlags- und Fremdwassereinleitungen. Seitens des Staatsekretärs wurde bereits signalisiert, auch diese Folgeprojekte ebenfalls im Rahmen des Förderprogramms „Aktion Wasserzeichen“ zu bezuschussen.

Bürgermeister Marcus Hoffeld und Beigeordneter Dieter Ernst bedankten sich bei Staatssekretär Krämer für die Zuschussmittel und dafür, dass gerade der Stadtteil Mechern in den Genuss der Niederschlagsbewirtschaftungsstudie kommen würde. „Gerade im Stadtteil Mechern hatten in der Vergangenheit einige Anwohner im Bereich des Winterbergs mit den Folgen von Starkregenereignissen zu kämpfen. Man weiß also gerade hier um den Bedarf einer solchen Studie“, so der Bürgermeister.

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