Jugendhaus Merzig und "Suppenküche" der Ev. Kirchengemeinde mit Landeszuschuss bedacht

Dienstag, 21 März 2017

Gleich zwei soziale Projekte in der Kreisstadt Merzig wurden in der vergangenen Woche mit Zuschüssen des Sozialministeriums bedacht.

Stellvertretend für Sozialministerin Monika Bachmann überreichte Staatssekretär Paul Maurer einen Scheck von jeweils 1000 € an das Jugendhaus Merzig und an das Projekt „Suppenküche“ der Evangelischen Kirchengemeinde Merzig. Bei der Spendenübergabe begrüßte Bürgermeister Marcus Hoffeld den Vertreter der Landesregierung, die Mitarbeiterinnen des Jugendhauses Anja Breuer-Wirth und Türkan Sahin von der DITIB Merzig sowie einige Jugendliche, die regelmäßig im Jugendhaus Merzig zu Gast sind. Von der Evangelischen Kirchengemeinde waren Pfarrer Klaus Künhaupt und Frank Paqué anwesend sowie der Vertreter des Malteser Hilfsdienstes, Hermann Mathey.

Im Jugendhaus Merzig wird bereits seit geraumer Zeit erfolgreich eine offene Jugendarbeit betrieben. „Hierauf ist die Kreisstadt Merzig besonders stolz“, betonte Bürgermeister Marcus Hoffeld. Bekanntermaßen ist es immer schwierig, auch Mädchen in die Jungendarbeit mit einzubeziehen. Hier braucht es verstärkt konkrete Angebote, wie zum Beispiel Workshops oder Thementage. Deshalb möchte das Jugendhaus hier zukünftig verstärkt tätig werden. Für diese Angebote braucht es jedoch mehr finanzielle Mittel für Sach- und Honorarkosten, die im benötigtem Umfang durch die Förderung des Kreisjugendamtes nicht abgedeckt werden können. Durch den Zuschuss durch das Ministerium besteht jetzt die Möglichkeit, z.B. eine Veranstaltungsreihe „Mädchentage“ umzusetzen. Anja Breuer-Wirth und Türkan Sahin bezeichneten den Zuschuss des Ministeriums als großen Meilenstein für die Arbeit im Merziger Jugendhaus. So könne man jetzt auch weitere Projekte für die Zukunft planen.

Beim zweiten Projekt „Essen stiftet Gemeinschaft“ wird die Idee der Suppenküche so ausgeweitet, dass viele Menschen dabei angesprochen werden. Hier soll mehr geschehen als nur eine „Armenspeisung“. Die Kirche möchte damit auch Begegnungsmöglichkeiten schaffen. So sind zum Beispiel auch alleinstehende Menschen angesprochen, unabhängig von deren Einkommen. An dem Projekt beteiligt sich der Malteser Hilfsdienst, der viermal im Jahr das Essen für die Besucher/innen zubereitet. Finanziert werden soll das Projekt durch Spenden.
Frank Paqué sprach von einem großen Anstoß zur Hilfe. „Essen stiftet Gemeinschaft“ so lautet das Motto der Aktion der Evangelischen Kirche und des Malteser Hilfsdienstes. Paquét bedankte sich dabei bei Bürgermeister Marcus Hoffeld, der solche Projekte immer wohlwollend im Fokus seiner Arbeit sehe und unterstütze. Paul Maurer überbrachte die Grüße der Ministerin und würdigte die gute Zusammenarbeit der Landesregierung mit der Kreisstadt Merzig. Für zwei solch vorbildliche Projekte sei es immer wieder erfreulich, Zuschüsse übergeben zu können.

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