flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan entfaltet weder eine verbindliche Wirkung für Bauherren und Grundstückseigentümer noch ist er als Rechtsgrundlage für baurechtliche Entscheidungen tauglich.

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Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan dient als vorbereitende Bauleitplanung (§§ 5 ff Baugesetzbuch).

Er zeigt die "Gesamtvorschau" der räumlichen Planung der Gemeinde auf. Im Flächennutzungsplan wird die Flächenverteilung entsprechend der Bedarfsansprüche mit Verpflechtung der unterschiedlichen Nutzungen aufgeteilt. Ziel ist neben der Darstellung der Wohnbauflächen oder gewerblichen Bauflächen auch die Sicherung von "baufreien Flächen" für z.B. Land- und Forstwirtschaft oder Naherholung.

Der Flächennutzungsplan entfaltet weder eine verbindliche Wirkung für Bauherren und Grundstückseigentümer noch ist er als Rechtsgrundlage für baurechtliche Entscheidungen tauglich. Dies zeigt sich auch darin, dass der Flächennutzungsplan keine parzellenscharfen Abgrenzungen aufzeigt, sondern die flächenhafte Entwicklung darstellt.

Der Flächennutzungsplan der Kreisstadt Merzig wurde am 16. März 1979 mit seiner Veröffentlichung rechtswirksam. Er unterliegt einem permanenten Prozess der Fortschreibung.
So wurde er im Jahr 2000 hinsichtlich der Wohnbauflächen angepasst, wobei jedem der 17 Merziger Stadtteile analog der Größe des jeweiligen Stadtteiles entsprechend große Wohnbauflächen entweder über vorhandene Reserveflächen oder über Neuausweisungen zugeteilt wurden.

Als nächster Schritt steht die Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes in Verbindung mit dem Landschaftsplan an. So soll dieser bislang nur als handgezeichnetes Werk vorliegende Plan auf digitaler Grundlage  überarbeitet werden.
Mit der Bearbeitung dieser großen Fortschreibung ist 2007 begonnen worden.

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