Zusammensetzung

Nach der Kategorisierung des Deutschen Bäderverbandes e. V. ist die Quelle ein Natrium-Kalzium-Chlorid-Wasser, das bedeutende Anteile an Magnesium, Hydrogenkarbonat und Sulfat enthält. Natrium ist der Gegenspieler von Kalium. Es speichert Wasser, hilft gegen Kater, bei Fieber und Erbrechen, weil es den Elektrolythaushalt des Körpers wieder in Ordnung bringt. Natrium ist nicht das Gleiche wie Kochsalz. Erst wenn Chlorid hinzukommt, wird Kochsalz daraus. In Mineral- und Heilwässern ist Natrium fast immer an andere Mineralien gebunden und wirkt deshalb auch anders als Salz. Aber auch Natriumchlorid ist besser als sein Ruf. Natriumchlorhaltiges Wasser hat eine sekretionsanregende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und kann bei Untersäuerung zu einer Vermehrung der Magensekretion führen. Zudem wird die Magenmotorik angeregt. Die Resorption von Natriumionen erfolgt bei einer Trinkkur hauptsächlich im Dünndarm. Nach Aufnahme eines natriumchloridhaltigen Wassers kommt es bei nachfolgender Nahrungsaufnahme nach etwa ein bis zwei Stunden zu einer vermehrten Sekretion. Auch scheint durch diese Wässer die Leber- und Pankreassekretion angeregt zu werden. Durch natriumchloridhaltige Wässer kann mehr Wasser im Gewebe fixiert werden. Bei Dehydrationsneigung (Austrocknung) älterer Menschen und bei Patienten nach einer Strahlen- oder Chemo-Therapie wegen bösartiger Tumore ist eine vermehrte Wasserbindung im Gewebe wünschenswert.

Kationen  
Natrium 867 mg / l
Kalium 40 mg / l 
Magnesium 79 mg / l
Kalzium 315 mg / l
übrige 16 mg / l
   
Anionen  
Chlorid 1.907 mg / l
Sulfat 170 mg / l
Hydrogencharbonat 235 mg / l
übrige 31 mg / l
Kieselsäure als H2SiO3 11,4 mg / l

 

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